• IT-Karriere:
  • Services:

Linksteuer: Australien hat Mediengesetz und Facebook zahlt Milliarde

Der Streit zwischen Australien und Facebook ist beigelegt, für verlinkte Inhalte muss unter Umständen bezahlt werden.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Flagge von Australien
Flagge von Australien (Bild: Cameron Spencer/Getty Images for Red Bull Air Race)

Als erstes Land weltweit hat Australien ein Digitale-Medien-Gesetz verabschiedet, mit dem große Internetunternehmen wie Google und Facebook verpflichtet werden können, für die Verbreitung der Produkte von Medienunternehmen zu bezahlen.

Stellenmarkt
  1. Klinikum Schloß Winnenden, Stuttgart
  2. J.M. Voith SE & Co. KG, Heidenheim

Das Gesetz werde gewährleisten, dass Nachrichtenmedien für Inhalte "fair" entlohnt würden, sagte der australische Schatzkanzler Josh Frydenberg am 25. Februar 2021.

Im Vorfeld hatte das Gesetzesvorhaben zu einem Streit zwischen der Regierung und Facebook geführt. Das Unternehmen hatte Mitte Februar 2021 die australischen Nachrichtenseiten auf seiner Plattform gesperrt, um sich den Plänen der Regierung zu widersetzen.

Nach tagelangen Verhandlungen mit Facebook erklärte sich die Regierung von Scott Morrison am Dienstag bereit, Änderungen vorzunehmen.

Nach dem Gesetz (PDF) kann die Regierung feststellen, ob ein Unternehmen wie Facebook einen Beitrag zur australischen Medienlandschaft geleistet hat, bevor über verpflichtende Zahlungen entschieden wird. Auch können die Unternehmen mit den Verlagen eigene Vereinbarungen treffen.

Facebook verspricht 1 Milliarde US-Dollar in drei Jahren

Facebook hat angekündigt, Nachrichtendienste in aller Welt in den nächsten drei Jahren mit mindestens einer Milliarde US-Dollar zu unterstützen.

Zunächst hatte Google der australischen Regierung mit einem Abstellen seiner Suchmaschine gedroht. Dann aber lenkte das Unternehmen ein und einigte sich mit mehreren Medienunternehmen auf Zahlungen für journalistische Inhalte, darunter auch mit Rupert Murdochs News Corp.

Auch in Deutschland steht eine Reform des Urheberrechts bevor. Dabei geht es um die Umsetzung einer EU-Richtlinie, die im Sommer 2019 beschlossen wurde, bis Juni.

Die Bundesregierung betont, der Gesetzesentwurf sehe einen fairen Interessenausgleich vor, von dem Kreative, Rechteverwerter und Nutzer gleichermaßen profitierten. Aber es regt sich auch Widerstand. Der Entwurf ist aber weniger radikal und die Debatten sind moderater als in Australien.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4€
  2. 10,49€
  3. (u. a. Unravel für 9,99€, Battlefield 1 für 7,99€, Anthem für 8,99€)

Kubus 27. Feb 2021 / Themenstart

Facebook hat angekündigt, Nachrichtendienste in aller Welt in den nächsten drei...

Trockenobst 27. Feb 2021 / Themenstart

Lies dir noch mal Google und Facebook Meldungen durch. Das sind 1 Milliarde für die...

Dumpfbacke 25. Feb 2021 / Themenstart

Da Google nur verlinkt und zu den richtigen Seiten weiterleitet, müsste Google bezahlt...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S21 und S21 Plus vorgestellt

Die beiden Grundmodelle von Samsungs Galaxy-S21-Serie kommen ohne abgerundete Displays und mit bekannten Kameras.

Samsung Galaxy S21 und S21 Plus vorgestellt Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /