Linkedin: Klarna-Chef veröffentlicht Namensliste von Entlassenen

Bei dem Zahlungsabwickler Klarna wird mit einem harten Stellenabbau ungewöhnlich umgegangen. Auf Wunsch der Betroffenen.

Artikel veröffentlicht am ,
Klarna-Chef Sebastian Siemiatkowski im Jahr 2019 in Berlin
Klarna-Chef Sebastian Siemiatkowski im Jahr 2019 in Berlin (Bild: Noam Galai/Getty Images for TechCrunch)

Der Chef des Zahlungsabwicklers Klarna Bank, Sebastian Siemiatkowski, hat bei Linkedin eine Liste von Beschäftigten veröffentlicht, die gekündigt werden sollen. In der Liste befinden sich nicht nur die Namen, sondern auch die Jobtitel und Kontaktdaten.

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"Diese Liste geht auf eine Initiative unserer Mitarbeiter*innen zurück. Alle Personen haben ihre Namen selbst auf diese Liste gesetzt", sagte Unternehmenssprecher Max Kalkhof Golem.de auf Anfrage. Siemiatkowski habe die Liste geteilt, um Recruiter auf die Betroffenen aufmerksam zu machen.

Der schwedische Zahlungsdienstleister kündigte vergangene Woche überraschend an, zehn Prozent seiner Mitarbeiter zu entlassen. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben 7.000 Menschen.

Siemiatkowski schrieb auf Linkedin, er habe "gemischte Gefühle mit diesem Dokument", weil es sowohl die hohe Qualifikation der scheidenden Klarna-Mitarbeiter widerspiegele als auch eine "sehr schwere Entscheidung, die mich zutiefst betrübt". Anderseits wolle er anderen Firmen die Rekrutierung seiner Ex-Angestellten erleichtern, die "fantastische Leute" seien.

Bewertung von Klarna ist massiv eingebrochen

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Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass Klarna Bank in einer aktuellen Finanzierungsrunde mit fast 6 Milliarden US-Dollar weniger bewertet werde als noch vor knapp einem Jahr, als 45,6 Milliarden US-Dollar erzielt wurden. Das würde einen Rückgang von etwa 30 Prozent gegenüber der vorherigen Runde bedeuten.

Seit rund fünf Jahren besitzt das in Stockholm beheimatete Unternehmen eine Banklizenz. Klarna wurde 2005 gegründet und ermöglicht es Kunden, über seine Händlerpartner einzukaufen und den Preis in vier Raten mithilfe des BNPL-Dienstes (Buy Now, Pay Later) zu begleichen. Das Unternehmen verdient Geld, indem es Händlern, die die Dienstleistungen von Klarna anbieten, eine Gebühr in Rechnung stellt. Der Zahlungsdienstleister stellte im April 2019 eine eigene Bezahlkarte für Deutschland vor.

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m9898 06. Jun 2022 / Themenstart

*es gab die Schnittstelle FinTS. Bei unserer Hausbank wurde die seit PSD2 effektiv...

Lapje 06. Jun 2022 / Themenstart

Wie Klarna arbeitet ist auch daran zu erkennen, dass bei einer Ratenzahlung kein wie...

eyeQ711 05. Jun 2022 / Themenstart

vermutlich noch nie realisierte Projektarbeit getätigt.

Hans Meier 05. Jun 2022 / Themenstart

7000 Beschäftigte, natürlich "nach eigenen Angaben". Milliardenbewertung an der Börse für...

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