Link Buds S: Sonys neue ANC-Hörstöpsel sind besonders klein

Sony hat weitere Bluetooth-Hörstöpsel unter der Marke Link Buds vorgestellt. Die meisten Link-Buds-Besonderheiten gibt es beim neuen Modell allerdings nicht.

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Link Buds S - neue ANC-Hörstöpsel von Sony.
Link Buds S - neue ANC-Hörstöpsel von Sony. (Bild: Sony)

Sony hat mit den Link Buds S neue Bluetooth-Hörstöpsel alias True Wireless In-Ears vorgestellt, die allerdings - anders als der Name vermuten lässt - kaum etwas mit den normalen Link Buds zu tun haben, mit denen Sony Anfang des Jahrs für Aufsehen sorgte. Die Neuvorstellung hat nicht das Design der verschränkten Ringe, die offene Bauweise und auch keine Steuerung durch Hautberührung. Die Link Buds S sind eher eine Variante der WF-1000XM4 von Sony - also klassische Bluetooth-Hörstöpsel mit Active Noise Cancellation (ANC).

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Die Link Buds S werden wie so viele andere Bluetooth-Hörstöpsel ins Ohr gedreht und sollen die kleinsten ANC-Hörer am Markt sein. Sony verspricht für die Link Buds S eine hohe ANC-Leistung, um lästige Hintergrundgeräusche zu verringern. Dazu wird ein passender Gegenschall ausgespielt, wofür die Umgebungsgeräusche mittels Mikrofonen abgehört werden.

ANC-Technik macht Geräte anfällig für Windempfindlichkeit: Sobald es draußen etwas windiger ist, können sich stark pfeifende Windgeräusche in den Stöpseln entwickeln. Sony gibt an, dass die Link Buds S dafür nicht anfällig sein sollen. Bei den WF-1000XM4 gab es dafür einen speziellen Anti-Wind-Modus, der gut funktioniert hat.

Link Buds S können Speak-To-Chat

Wie bei vielen ANC-Produkten üblich, gibt es auch bei den neuen Sony-Stöpseln einen Transparenzmodus. Dann werden Umgebungsgeräusche gezielt ins Ohr geleitet. Bei den Link Buds S soll es eine Automatik geben, um zwischen den jeweiligen Modi automatisch zu wechseln. Dazu wird die Umgebung analysiert und mittels Sensoren wird ermittelt, welcher Modus gerade der richtige sein könnte. Etwas Ähnliches gibt es in Sonys Top-ANC-Kopfhörer WH-1000XM4.

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Zudem gibt es die Sony-Funktion Speak-to-Chat, um zwischen ANC-Betrieb und Transparenzmodus mittels Sprachsteuerung zu wechseln. Sobald gesprochen wird, schaltet sich der Transparenzmodus an und es lassen sich Gespräche führen, ohne die Hörstöpsel aus dem Ohr nehmen zu müssen. Dabei wird die Musikwiedergabe automatisch angehalten und wieder fortgesetzt, wenn die Unterhaltung beendet ist.

Link Buds S sollen toll klingen

Die Sony-Stöpsel sollen eine gute Klangqualität mit einem intensiven Bassanteil und klaren Höhen liefern. Dabei werden 5 mm große Treiber verwendet statt den 6-mm-Treibern im WF-1000XM4. Die Link Buds S unterstützen Bluetooth 5.2 sowie die Codecs SBC, AAC sowie LDAC. Zudem soll sich die Klangqualität komprimierter Musik mittels Sonys Spezialtechnik DSEE Extreme aufwerten lassen, indem feine Details der Musik in einer komprimierten Audiodatei wiederhergestellt werden.

  • Link Buds S (Bild: Sony)
  • Link Buds S (Bild: Sony)
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  • Link Buds S (Bild: Sony)
Link Buds S (Bild: Sony)

Die Sony-Hörstöpsel bieten eine Ohrerkennung, so dass die Musik angehalten wird, wenn sie aus dem Ohr genommen werden. Die Musik läuft weiter, wenn beide wieder im Ohr sind. Zwei parallele Bluetooth-Verbindungen erlauben die Sony-Stöpsel weiterhin nicht. Damit bleibt Jabra bezüglich dieser Funktion die große Ausnahme.

Sony verspricht eine gute Sprachqualität

Die Link Buds S sollen auch draußen bei Wind und viel Umgebungslärm eine gute Sprachqualität liefern, wenn damit telefoniert wird. Die Sony-Stöpsel reagieren auf die Aktivierungswörter für Alexa und Google Assistant, so dass sich beide nutzen lassen, ohne die Stöpsel berühren zu müssen.

Sony machte keine Angaben, ob der Hersteller bei den Link Buds S Maßnahmen gegen Schritthall getroffen hat. Falls die Aufsätze der Stöpsel zu sehr abdichten, kann das einen Druck im Ohr erzeugen, der zu Schritthall führt. Wir hören dann jeden einzelnen Schritt beim Laufen als dumpfes Auftreten - das ist unangenehm und mindert den Musikgenuss. Apple war mit den Airpods Pro der erste Hersteller, der sich dafür eine Lösung hat einfallen lassen. Die WF-1000XM4 sind nicht anfällig für Schritthall.

Sony LinkBuds S True Wireless Noise Cancelling Kopfhörer

Die Link Buds S werden über Sensorflächen gesteuert. Darüber sollen alle typischen Musikbefehle zu finden sein. Sensorflächen sind anfällig dafür, dass auch mal Gesten falsch interpretiert werden. Vor allem, wenn es viele verschiedene Bedienungsgesten auf den kleinen Sensorflächen gibt. Für die Link Buds S wird es eine App für Android und iOS geben, um die Stöpsel zu konfigurieren oder bei Bedarf Updates einspielen zu können.

Link Buds S haben kürzere Akkulaufzeit als WF-1000XM4

Sony gibt für die Link Buds S eine Akkulaufzeit von sechs Stunden bei aktiviertem ANC an, das wäre ein guter Wert, aber nicht so überragend wie bei den WF-1000XM4, die auf 9,5 Stunden Akkulaufzeit kommen. Sind die Stöpsel-Akkus leer, sollen fünf Minuten Ladezeit genügen, um wieder eine Stunde Musik hören zu können.

Zum Lieferumfang gehört ein Ladeetui, das kabelgebunden über USB-C aufgeladen werden kann; drahtloses Laden wird nicht unterstützt. Mit dem Ladeetui soll eine Gesamtakkulaufzeit von 20 Stunden erreicht werden. Mit den WF-1000XM4 kamen wir auf 31 Stunden Gesamtakkulaufzeit.

Sony will den Link Buds S Ende Mai 2022 zum Preis von 200 Euro auf den Markt bringen. Die Bluetooth-Hörstöpsel gibt es in Schwarz, Weiß und Ecru. Zum Vergleich: Die WF-1000XM4 von Sony kosten regulär 280 Euro. Im Onlinehandel gibt es die WF-1000XM4 für 210 Euro.

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Wahrheitssager 19. Mai 2022 / Themenstart

Sony hat sich ja schon mit den LinkBuds deutlich verbessert. Ich gehe davon aus, dass...

Kadjus 19. Mai 2022 / Themenstart

Danke für die Auflistung. Die sind tatsächlich interessant, müsste ich mal testen. Der...

Manto82 19. Mai 2022 / Themenstart

Ich warte noch auf den Babbelfisch. Aber bitte mit Bluetooth.

crossblade 19. Mai 2022 / Themenstart

Gerade bei kompakten in Ears möchte man die doch eigentlich kabellos schnell man aufladen...

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