Link Buds im Test: Sonys Airpods-Konkurrenz macht fast alles anders

Ganz bewusst kein ANC, angenehmes Tragegefühl und eine Steuerung durch Hautberührungen: Sonys neue Bluetooth-Hörstöpsel haben uns im Test mit vielem positiv überrascht.

Ein Test von veröffentlicht am
Sonys Link Buds im Test
Sonys Link Buds im Test (Bild: Sony)

Sony hat mit den Link Buds neuartige Bluetooth-Hörstöpsel vorgestellt, die ganz anders als übliche Hörstöpsel gestaltet sind. Die Geräte sehen wie zwei verschränkte Ringe aus. Anders als bei vielen Konkurrenzprodukten kommen die Sony-Stöpsel nicht in den Gehörgang, sondern werden in der Ohrmuschel eingehakt.

Inhalt:
  1. Link Buds im Test: Sonys Airpods-Konkurrenz macht fast alles anders
  2. Sonys Link Buds werden durch Hautberührungen gesteuert
  3. Sony Link Buds im Test - Verfügbarkeit und Fazit

Die Stöpsel werden dabei zwischen der Knorpelmasse vor der Ohrmuschel, dem Tragus, und dem Ohrwulst eingeklemmt, was ohne nennenswerten Druck passiert. Die Stöpsel hängen quasi zwischen diesen Ohrbereichen. Bei uns ist das Tragegefühl sehr angenehm, frei von Schmerzen, es drückt nichts und bald haben wir vergessen, dass wir sie überhaupt tragen.

Anders als bei üblichen Hörstöpseln gibt es bei den Link Buds keine Aufsätze, sondern Ringe, die mit unterschiedlich großen Kunststofflaschen versehen sind, um die Stöpsel am Ohrwulst zu fixieren. Es liegen Ringe in fünf Größen für unterschiedliche Ohrformen bei. Sony gibt an, dass für einen optimalen Sitz bei allen Kunden viele verschiedene Ohrformen vermessen wurden.

Die Link Buds und die vielen Ohrformen

Wer aber einen eher großen Gehörgang oder eine sehr kleine Ohrmuschel hat, bekommt Probleme: Bei einem sehr großen Gehörgang rutschen die Link Buds ins Ohr hinein und berühren den Ohrwulst gar nicht mehr. Dann sind sie nicht sinnvoll benutzbar, weil sie nicht gehalten werden und bei leichten Bewegungen aus dem Ohr fallen können.

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Bei einer sehr kleinen Ohrmuschel reicht der Platz zwischen Tragus und Ohrwulst nicht, um die Stöpsel zu fixieren. Dann sitzen sie zu locker im Ohr und können ebenfalls leicht herausfallen. Auch mit den Sony-Neulingen bleibt das typische Problem von Hörstöpseln, dass sie nicht ausnahmslos allen gut passen.

Wenn die Link Buds im Ohr passen, halten sie gut. Das gilt auch beim Tragen unter einer Mütze. Sie sind aber nur bedingt mützentauglich: Wenn wir den Kopf bewegen, sind störende Schab- und Kratzgeräusche zu hören. Die Sony-Stöpsel sind nach IPX4 zertifiziert und somit gegen Spritzwasser geschützt.

  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Mit diesen Ringen werden die Link Buds an die Ohrgröße angepasst (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds mit allem Zubehör (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
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  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Der helle Bereich zeigt dern Bereich für die Hautsteuerung bei den Link Buds. (Bild: Sony)
Link Buds (Bild: Sony)

Sony macht mit den Link Buds genau das Gegenteil von Hörstöpseln mit aktiver oder passiver Geräuschreduzierung: Sie sollen Umgebungsgeräusche bewusst an das Ohr lassen. Wer das nicht wünscht, wird mit den Sony-Neulingen nicht glücklich. Es ist ein ähnlicher Ansatz wie bei Sonys Nackenbügel-Lautsprecher SRS-NB10. Während dieser jedoch vornehmlich für den Inneneinsatz konzipiert ist, können die Link Buds auch sehr gut draußen verwendet werden.

Link Buds sind ideal für Einsatz im Homeoffice

Die Sony-Stöpsel sind ideal für den Einsatz im Homeoffice: Bei Telefonaten oder Videokonferenzen ist etwa die Haustürklingel immer zu hören, weil alle Geräusche aus der Umgebung noch ins Ohr dringen. Auch wer damit Musik hört, braucht sich nicht zu sorgen, etwa wichtige Paketlieferungen zu verpassen.

Mit Link Buds im Ohr können wir uns mit anderen unterhalten, ohne erst einen Transparenzmodus aktivieren zu müssen. Bei den klassischen Hörstöpseln wäre ohne Transparenzmodus in einer vergleichbaren Situation keine Unterhaltung möglich.

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Link Buds mit toller Mikrofonleistung sind nicht windempfindlich

Beim Einsatz im Außenbereich haben uns die Sony-Neulinge sehr gut gefallen. Viele Konkurrenz-Hörstöpsel haben große Probleme, wenn es mal etwas windiger ist. Dann stören pfeifende Windgeräusche den Musikgenuss erheblich. Bei den Link Buds gibt es diese Pfeifgeräusche im Stöpsel nicht, auch wenn uns der Wind um die Ohren weht.

  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Mit diesen Ringen werden die Link Buds an die Ohrgröße angepasst (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds mit allem Zubehör (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
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  • Link Buds (Bild: Sony)
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  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Der helle Bereich zeigt dern Bereich für die Hautsteuerung bei den Link Buds. (Bild: Sony)
Mit diesen Ringen werden die Link Buds an die Ohrgröße angepasst (Bild: Sony)

Beim Telefonieren schaffen es die Sony-Stöpsel sehr gut, Umgebungsgeräusche zu unterdrücken. Trotz Wind oder vorbeifahrender Autos sind wir für Gesprächspartner gut zu verstehen. Lästigerweise können wir die Mikrofone während eines Telefonats nicht am Stöpsel aus- oder einschalten.

Aufgrund der offenen Bauweise bekommen wir Straßenverkehrsgeräusche beim Musikhören gut mit. Allerdings hat sich Sony etwas einfallen lassen, damit die Musik immer gut zu hören ist. Die Stöpsel können nämlich so eingestellt werden, dass sie die Lautstärke abhängig von der Umgebungslautstärke automatisch anpassen.

Laufen wir in einer ruhigen Straße und ein Auto fährt an uns vorbei, wird die Musik lauter. Ist das Auto weg, wird wieder die ursprüngliche Lautstärke eingestellt. Das funktioniert sehr gut und die Lautstärke wird dabei angenehm langsam erhöht oder verringert.

So klingen die Link Buds

Wir haben den Klang der Link Buds mit den WF-1000XM4 von Sony, den Airpods 2 von Apple und den Elite 75t von Jabra verglichen. Aufgrund der offenen Bauweise gibt es mit den Link Buds keine Probleme mit Schritthall, der ansonsten den Musikgenuss deutlich trüben kann, wenn jeder Schritt beim Laufen im Kopf zu hören ist.

  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Mit diesen Ringen werden die Link Buds an die Ohrgröße angepasst (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds mit allem Zubehör (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Der helle Bereich zeigt dern Bereich für die Hautsteuerung bei den Link Buds. (Bild: Sony)
Link Buds (Bild: Sony)

Im puren Klangvergleich müssen sich die Sony-Neulinge der Konkurrenz geschlagen geben. Das hat damit zu tun, dass sich die Link Buds eben nicht im Gehörgang befinden und sich weiter weg vom Ohr befinden. Der Klang der Sony-Stöpsel wirkt deswegen generell "weiter weg" und wir fühlen uns weniger mitten in der Musik als bei den drei Konkurrenzprodukten.

Zudem liefern sie nur einen minimalen Bass. Wer vor allem bassintensive Musik hört, wird entsprechend viel vermissen. Auch im Mittenbereich fehlt es an Druck, dafür sind die Höhen gut herausgearbeitet.

Wir haben die Link Buds aufgrund ihres ähnliches Ansatzes für den Homeoffice-Einsatz auch mit dem Nackenbügel-Lautsprecher SRS-NB10 von Sony verglichen: Mit dem SRS-NB10 hören wir nicht so gerne Musik, das ist mit den Link Buds trotz der genannten Einschränkungen deutlich angenehmer. Wer nur die Sony-Neulinge kennt, merkt die Nachteile weniger stark - abgesehen von der Bassarmut.

Bei der Steuerung hat sich Sony etwas ganz Neues einfallen lassen, wodurch wir uns fast wie ein Cyborg vorkommen.

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Sonys Link Buds werden durch Hautberührungen gesteuert 
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Sphinx2k 18. Feb 2022

OK danke für die Info.

alphasucht 18. Feb 2022

Ja, hat mich auch gewundert. Allerdings erklärt er den Grund dafür auch zu Beginn des...

Myxin 16. Feb 2022

Schöne, nutzlose Weltbilder. Wer ANC nicht braucht, muss es ja nicht kaufen. ANC ist für...

Trollversteher 16. Feb 2022

Na dann eben die billigen 5¤ Apple-China-Kopien, die gefühlt jeder Teenager nutzt...



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