Sonys Link Buds werden durch Hautberührungen gesteuert

Wie bei Sony üblich, gibt es auch bei den Link Buds eine Sensorsteuerung. Allerdings hat sich der Hersteller zusätzlich etwas ganz Neues ausgedacht: Die Stöpsel registrieren die Vibrationen, wenn im Bereich vor dem Ohr auf die Haut getippt wird. Haben wir die Stöpsel im Ohr, können wir also die Musikwiedergabe anhalten, indem wir diesen etwa zwei Finger breiten Bereich berühren. Das funktioniert reibungslos, aber es ist ungewohnt und wir fühlen uns dabei wie gesagt ein bisschen wie ein Cyborg.

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Als Steuergesten kennen die Link Buds nur doppelte oder dreifache Berührung. Auch auf der Sensorfläche gibt es die Beschränkung auf zweimal und dreimal tippen. Vor allem das dreifache Tippen gelingt sowohl auf der Haut als auch auf dem Stöpsel nicht immer auf Anhieb.

Für jede Stöpselseite können verschiedene Befehle einer Bediengruppe bestimmt werden. Wie bei den WF-1000XM4 gibt es aber nur die Möglichkeit, einzelne Befehlsgruppen auszuwählen. Im Fall der Sony-Neulinge sind das etwa die Musik- und Anrufsteuerung, die Lautstärkeregelung, eine Songauswahl oder der Aufruf der Sprachsteuerung.

Potenzial der Hautsteuerung nicht ausgereizt

Mit der Musiksteuerung können Lieder angehalten und fortgesetzt werden, zudem ist ein Titelsprung nach vorne möglich. Mit der Songauswahl ist nur der Sprung nach vorne und zurück möglich, die Musikwiedergabe lässt sich aber nicht anhalten.

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Da sich nur zwei der Gruppen auf die beiden Seiten legen lassen, ist die Steuerung immer unvollständig. Wollen wir Musiksteuerung und Lautstärkeregelung, müssen wir auf die Songauswahl und die Aktivierung der Sprachsteuerung verzichten. Wie oft bei Hörstöpseln fehlt eine Möglichkeit, am Gerät das eingebaute Mikrofon umschalten zu können.

Hier ist Jabra einer der wenigen Hersteller, der an eine Mikrofonsteuerung denkt. Auch wenn Sony nicht damit allein ist: Es bleibt ein Ärgernis.

Leider hat Sony das Potenzial der insgesamt vier Steuerbereiche nicht ausgereizt: Wir wünschten, wir könnten Befehle nur auf den Hautbereich vor dem Ohr legen und andere Befehle über die Sensorflächen abrufen. Außerdem wäre es für die Hautbefehle eher kein Problem, wenn ein Befehl bereits bei einfachem Tippen ausgeführt werden kann. Bei der Sensorfläche ist das hingegen eher von Nachteil, weil so beim Einsetzen der Stöpsel versehentlich ungewollt Befehle ausgeführt werden können.

  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Mit diesen Ringen werden die Link Buds an die Ohrgröße angepasst (Bild: Sony)
  • Link Buds (Bild: Sony)
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  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Link Buds mit allem Zubehör (Bild: Sony)
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  • Der helle Bereich zeigt dern Bereich für die Hautsteuerung bei den Link Buds. (Bild: Sony)
Der helle Bereich zeigt dern Bereich für die Hautsteuerung bei den Link Buds. (Bild: Sony)

Sony nennt die Hautsteuerbefehle "Weitbereich-Antippen" und in der App für die Stöpsel kann die Funktion an- oder abgeschaltet werden. Weitere Einstellungsmöglichkeiten gibt es nicht.

Automatische Lautstärkeregelung der Link Buds ist abschaltbar

Die Stöpsel werden über die Headphones-App von Sony gesteuert, die es für Android und iOS gibt - anders als bei Apple, wo es für Android-Kunden bis heute keine App-Unterstützung für Airpods-Produkte gibt. Uns gefällt die App, sie ist schnell gestartet und erwartet weder Standortdaten noch Nutzerkonto.

  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Mit diesen Ringen werden die Link Buds an die Ohrgröße angepasst (Bild: Sony)
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  • Link Buds mit allem Zubehör (Bild: Sony)
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  • Der helle Bereich zeigt dern Bereich für die Hautsteuerung bei den Link Buds. (Bild: Sony)
Link Buds (Bild: Sony)

Das alles ist nicht selbstverständlich und entsprechend lobenswert. Über die App können wir bei Bedarf auch die oben erwähnte automatische Lautstärkeregelung abschalten, falls dies nicht gewünscht ist.

Die App deckt alle Funktionen zur Konfiguration der Stöpsel ab. So gibt es einen Equalizer zur Klanganpassung und es können Updates eingespielt werden. Bei Problemen mit der Bluetooth-Verbindung kann diese stabilisiert werden, indem statt AAC der SBC als Codec verwendet wird. Wie auch bei anderen Sony-Produkten mussten wir das nie in Anspruch nehmen und hatten immer angenehm große Bluetooth-Reichweiten.

Sony True Wireless LinkBuds Kopfhörer (bis zu 17,5 Stunden Akkulaufzeit mit Ladeetui, optimiert für Alexa und Google Assistant, integriertes Mikrofon für Telefonate, Bluetooth), Weiß

In der App kann die Ohrerkennung konfiguriert werden, die so gut und zuverlässig wie bei den WF-1000XM4 arbeitet. Sobald einer oder beide Stöpsel aus dem Ohr genommen werden, stoppt die Musikwiedergabe. Sie wird fortgesetzt, wenn wieder beide Stöpsel im Ohr stecken. Diese Funktion kann bei Bedarf deaktiviert werden.

Speak-to-Chat steuert die Musikwiedergabe quasi mit der Stimme

Auch die Funktion Speak-to-Chat wurde vom WF-1000XM4 und WH-1000XM4 übernommen - aber in abgewandelter Form. Denn die Stöpsel bieten keinen Transparenzmodus, weil dies aufgrund der offenen Bauweise nicht nötig ist. Daher regelt Speak-to-Chat nur die Musikwiedergabe: Sobald wir kurz "Hallo" sagen, pausiert die Wiedergabe.

  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Mit diesen Ringen werden die Link Buds an die Ohrgröße angepasst (Bild: Sony)
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  • Der helle Bereich zeigt dern Bereich für die Hautsteuerung bei den Link Buds. (Bild: Sony)
Link Buds (Bild: Sony)

Wird nach einer einstellbaren Zeit keine Stimme wahrgenommen, wird die Musikwiedergabe fortgesetzt. Wir können zwischen 5, 15 und 30 Sekunden wählen oder die automatische Abschaltung deaktivieren. Dann müssten wir die Musikwiedergabe manuell fortsetzen. Zudem können wir die Empfindlichkeit der Funktion anpassen. Bei uns hat die Automatik bereits gute Dienste geleistet.

Mittels Tastendruck können je nach verwendetem Gerät Alexa, Google Assistant oder Siri genutzt werden. Dabei können Alexa und Google Assistant auf Zuruf verwendet werden, sie reagieren dann auf das jeweilige Signalwort.

Link Buds ohne Bluetooth-Multipoint

Die Link Buds von Sony unterstützen Bluetooth 5.0 mit den Codecs SBC und AAC. Wie der Großteil der Konkurrenz erlauben auch die Sony-Neulinge keine zwei parallelen Bluetooth-Verbindungen. Jabras Bluetooth-Hörstöpsel bleiben in diesem Punkt die große Ausnahme.

Leider gehören die Sony-Stöpsel wie die WF-1000XM4 zu den besonders rabiaten Modellen: Wenn sie mit zwei Geräten gekoppelt sind, kann es passieren, dass zur zuletzt aktivierten Bluetooth-Verbindung geschaltet wird. In unserem Fall waren die Stöpsel mit einem Smartphone verbunden, auf dem wir damit Musik hörten. Wir haben Bluetooth auf einem Tablet aktiviert und die Musikwiedergabe auf dem Smartphone wurde angehalten, weil das Tablet die Bluetooth-Verbindung übernommen hat. Hier ziehen wir das Verhalten vieler anderer Bluetooth-Hörstöpsel vor, bei denen eine bestehende Verbindung nicht getrennt wird.

Sony-Stöpsel mit durchschnittlicher Akkulaufzeit

Die Link Buds liefern nur eine durchschnittliche Akkulaufzeit. Sony nennt 5,5 Stunden und diesen Wert erreichen wir immerhin. Das bedeutet aber zum Beispiel für den Einsatz im Homeoffice, dass wir sie keinen ganzen Arbeitstag tragen können, ohne sie zwischendurch aufladen zu müssen. Hier schneiden etwa die WF-1000XM4 von Sony mit bis zu 9,5 Stunden Akkulaufzeit wesentlich besser ab.

  • Link Buds (Bild: Sony)
  • Mit diesen Ringen werden die Link Buds an die Ohrgröße angepasst (Bild: Sony)
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  • Link Buds mit allem Zubehör (Bild: Sony)
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  • Der helle Bereich zeigt dern Bereich für die Hautsteuerung bei den Link Buds. (Bild: Sony)
Link Buds (Bild: Sony)

Falls die Link-Buds-Akkus erschöpft sind, reicht eine Ladezeit von fünf Minuten, um sie wieder eine Stunde nutzen zu können. Mit dem Ladeetui lassen sich die Stöpselakkus insgesamt knapp viermal aufladen, so dass sich eine Gesamt-Akkulaufzeit von rund 20 Stunden ergibt.

Das Ladeetui hat eine USB-C-Buchse und eine angenehm kompakte Größe. Die Stöpsel können bequem abgelegt und entnommen werden. Wir müssen beim Ablegen der Stöpsel allerdings darauf achten, dass sie fest im Ladeetui verankert sind. Beim korrekten Ablegen klackt es hör- und spürbar. Magneten im Etui halten die Stöpsel fest.

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 Link Buds im Test: Sonys Airpods-Konkurrenz macht fast alles andersSony Link Buds im Test - Verfügbarkeit und Fazit 
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Sphinx2k 18. Feb 2022

OK danke für die Info.

alphasucht 18. Feb 2022

Ja, hat mich auch gewundert. Allerdings erklärt er den Grund dafür auch zu Beginn des...

Myxin 16. Feb 2022

Schöne, nutzlose Weltbilder. Wer ANC nicht braucht, muss es ja nicht kaufen. ANC ist für...

Trollversteher 16. Feb 2022

Na dann eben die billigen 5¤ Apple-China-Kopien, die gefühlt jeder Teenager nutzt...



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