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München will den Umstieg von Microsoft auf Linux erneut prüfen lassen.
München will den Umstieg von Microsoft auf Linux erneut prüfen lassen. (Bild: Stadt München)

Limux: München prüft den Stand seiner IT

München will den Umstieg von Microsoft auf Linux erneut prüfen lassen.
München will den Umstieg von Microsoft auf Linux erneut prüfen lassen. (Bild: Stadt München)

Ein Wechsel von Linux zu Windows stehe nicht auf dem Prüfstand. Vielmehr werde die gesamte IT-Infrastruktur der Stadt München analysiert, sagte Pressesprecher Stefan Hauf der Tech Republic.

Es laufe eine interne Studie zum Stand der IT in Münchens Stadtverwaltung. Ein Wechsel von Linux zurück zu Windows stehe während dieser Untersuchung nicht im Vordergrund, sondern es werde die bestehende IT-Infrastruktur nach bestimmten Kriterien analysiert, sagte der Pressesprecher der Stadt München, Stefan Hauf, der Tech Republic. Danach werde entschieden, welche Software diese Kriterien weitestgehend erfülle.

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Die IT der Stadtverwaltung München soll auf ihre Organisation, Kosten, Leistung und Benutzbarkeit überprüft werden. Außerdem werde nach der Zufriedenheit der Mitarbeiter gefragt, sagte Hauf. Beschwerden seitens der Angestellten der Stadtverwaltung seien nicht der Anlass der Überprüfung gewesen. Vielmehr habe sie der neue Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) in Auftrag gegeben. Die Anzahl der Beschwerden aus der Stadtverwaltung sei nicht außergewöhnlich hoch. Sie bezögen sich in erster Linie auf Probleme beim Dokumentenaustausch mit anderen Behörden, die das offene Dokumentenformat nicht nutzten.

Heise will aus informierten Kreisen erfahren haben, dass Mitarbeiter den Einsatz veralteter Versionen von Openoffice, Firefox und Thunderbird sowie einen nicht mehr zeitgemäßen Gruppenkalender bemängelten. Im Mai 2013 war ein Wechsel zu Ubuntu 12.04 LTS mit KDE 4.8 und Libreoffice 4.0 in Aussicht gestellt worden. Im Februar 2014 wurde beschlossen, künftig Kolab 3.1 als Groupware in der Münchner Stadtverwaltung einzusetzen. Die Migration solle unter dem Projektnamen MigMaK bis Ende 2014 abgeschlossen werden, schreibt Prolinux.

Interne Studie läuft

Mit den Ergebnissen der Studie sollten dem Stadtrat konkrete Vorschläge zur Verbesserung der IT-Infrastruktur vorgelegt werden, ob mit freier oder proprietärer Software, sagte Hauf. Es gebe aber noch keinen Termin, wann die interne Studie beendet werde. Diese habe eben erst begonnen. Eine Expertenstudie werde erst dann durchgeführt, wenn die interne Studie keine schlüssigen Ergebnisse liefere.

Im Behördenmagazin Stadtbild hatte Oberbürgermeister Reiter bemängelt, dass freie Software unter Linux "gelegentlich Microsoft-Anwendungen hinterherhinke". Er habe wochenlang auf sein Dienstsmartphone warten müssen, für das ein externer E-Mail-Server eingerichtet werden musste, sagte Reiter. Sein Vize Josef Schmid (CSU) beklagte ebenfalls den Mangel an einer einheitlichen Anwendung für E-Mail, Kontakte und Termine.

Einzelmeinung

Schmid kritisierte deshalb, dass der Wechsel von Microsoft zu Linux vor zehn Jahren hauptsächlich politisch motiviert gewesen sei. "Als CSU-Fraktion hatten wir damals schon den Eindruck, dass es sehr stark darum ging, einem Monopolisten Grenzen aufzuzeigen. Uns war damals schon klar, dass sich das nicht durchsetzen wird, weil wir als Kommune nicht die ganze Welt verändern können", sagte Schmid der Süddeutschen Zeitung. München hatte vor zehn Jahren den Umstieg auf Linux unter anderem beschlossen, um die teuren Lizenzgebühren zu sparen, die durch einen Wechsel auf neuere Versionen von Microsoft-Software entstünden.

Der IT-Experte der CSU-Fraktion, Otto Seidl, sagte hingegen Heise, der Schritt aus der Abhängigkeit von Microsoft im früheren Umfang sei richtig und wichtig gewesen. Eine Rückmigration zu Windows wäre ebenfalls mit sehr hohen Kosten verbunden. Die Kritik Schmids wies Seidl als "sachfremde Einzelmeinung eines Juristen" zurück. Die IT-Experten im Stadtrat ließen sich nicht bei ihrer endgültigen Entscheidung beeinflussen.


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Ass Bestos 27. Aug 2014

ist es auch aber es funktioniert gut :-D

gadthrawn 27. Aug 2014

Bei dxo ist die direkte Konkurrenz Adobe Lightroom oder Capture One. Die haben jeweils...

winfrickl 27. Aug 2014

... eine funktionierende Lösung liefert, dass der Remote-Desktop Zugriff auf WIN 8.1 Pro...

gadthrawn 27. Aug 2014

Du hast die Seite nicht bis zum Ende gelesen, oder? "Sie sehen: Der LiMux-Client ist...

Ass Bestos 26. Aug 2014

ja, ein SKANDAL! was hat das mit linux zu tun?



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