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(Bild: Allie_Caulfield, flickr.com/CC-BY 2.0)

Limux-Ende: Münchner Stadtrat stimmt für Windows-Migration

Der zuständige Verwaltungsausschuss des Münchner Stadtrats hat das Ende des Limux-Projektes besiegelt und für eine Migration zu Windows gestimmt. Die soll 2022 abgeschlossen sein, die Kosten dafür bleiben geheim.

Zu Beginn des Jahres hieß es nach der überraschenden Ankündigung der Rückabwicklung des Limux-Projektes durch den Münchner Stadtrat noch, dass das Stadtparlament die geplante Migration zu Microsofts Windows-System zunächst offiziell prüfen wolle. Diese Phase ist nun offenbar abgeschlossen. Denn der zuständige Verwaltungsausschuss hat die Migration zu Windows nun offiziell beschlossen.

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Überraschend ist dieser Beschluss im Rückblick auf die vergangenen Monate und Jahre aber keinesfalls. Die Geschichte des Leuchtturm-Projektes lässt sich nur als tragisch bezeichnen. In den vergangenen Jahren geriet das Projekt mehr und mehr unter politischen Druck. Dabei fehlte jedoch oft eine wirklich öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema ebenso wie der technische Sachverstand, die Entscheidungen sauber zu begründen. Der Münchner IT-Leiter hat sogar noch in diesem Jahr die Kritik an Limux zurückgewiesen. Der Stadtrat unter Führung von SPD und CSU hat sich allerdings nicht mehr von seiner Linie abbringen lassen.

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Ziel der Migration ist es, einen einheitlichen Windows-Client für sämtliche in der Verwaltung genutzten Rechner zu erstellen. Dieser soll bis Ende 2020 zur Verfügung stehen und einsatzbereit sein. Daraufhin sollen dann bis Ende 2022 sämtliche Geräte von Linux auf Windows umgestellt werden. In der Übergangszeit wird das bestehende Limux-System weitergepflegt. Aktuell kommen etwa 18.500 Limux-Clients sowie 10.700 Windows-Clients zum Einsatz.

Die genauen Kosten für die Rückmigration zu Windows lassen sich derzeit nicht beziffern, da wesentliche Teile der Kostenschätzung aus vergaberechtlichen Gründen nicht-öffentlich sind. Allein die Kosten zur "Schaffung eines einheitlichen IT-Arbeitsplatzes (Windows)" werden allerdings mit rund 2,14 Millionen Euro beziffert. Welche weiteren Kosten etwa für Lizenzen anfallen, ist zurzeit nicht bekannt. Ebenso dürften Folgekosten für die Portierung weiterer Anwendungen anfallen sowie Kosten für Software, die zur Pflege der Windows-Clients notwendig sind.

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