Limit: Vodafone-Chef stellt 5G-Auktion nach Änderung in Frage

Die Chefs von Vodafone und Telekom äußern sich irritiert darüber, dass während der laufenden 5G-Auktion die Bedingungen geändert wurden. Der hohe Preis sei für Deutschland katastrophal, meint die Telekom

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Hannes Ametsreiter beim Breitbandgipfel: Glasfaserausbau im Faktencheck
Hannes Ametsreiter beim Breitbandgipfel: Glasfaserausbau im Faktencheck (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter hat sich überrascht dazu geäußert, dass die Bundesnetzagentur bei der 5G-Auktion das Mindestgebot von etwa 2,6 Millionen Euro auf 13 Millionen Euro erhöht hat. "Uns hat der Schritt auch überrascht. Man verändert in einer laufenden Auktion das Auktionsdesign. Das ist ein Zeichen, dass es nicht so ideal läuft", erklärte Ametsreiter am 5. Juni 2019 auf der Branchenmesse Anga Com. Im Vorfeld der 5G-Auktion sei vieles nicht klar gewesen, etwa welchen Bereich die regionalen Frequenzen betreffen.

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Telekom-Deutschland-Chef Dirk Wössner schloss sich der Einschätzung des Konkurrenten an. Dass die Auktion nun bereits in Runde 469 eine Summe von 6,21 Milliarden Euro erreicht habe, sei "absolut katastrophal für Deutschland ".

Möglich ist, dass die bietenden Unternehmen nun gegen die Änderung des Regelwerks klagen.

Könnt ihr euch Kooperationen überhaupt noch leisten?

Beteiligt sind neben United Internet die etablierten Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica. In Deutschland werden seit Mitte März die ersten Frequenzen für 5G in den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz versteigert. Die Unternehmen und die Bundesnetzagentur dürfen sich während der laufenden Auktion nicht zum Verlauf äußern.

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Timo von Lepel, Geschäftsführer von Netcologne sagte, er würde gerne ein regionales 5G-Netz aufbauen und lade die anwesenden Netzbetreiber dazu ein, das mitzunutzen. "Die Frage ist nur, ob ihr euch das jetzt überhaupt noch leisten könnt? Diese Milliardenbeträge, wie wollt ihr die denn wieder zurückverdienen?", fragte von Lepel.

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