Ligo-Observatorium: Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Für den Nachweis von Gravitationswellen erhalten drei US-Amerikaner den Nobelpreis für Physik. Die Astrophysiker der beiden Ligo-Observatorien belegten eine 100 Jahre alte Vorhersage von Albert Einstein.

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Nachweis von Gravitationswellen
Nachweis von Gravitationswellen (Bild: Johan Jarnestad)

Der Nobelpreis für Physik geht 2017 an drei Forscher des Ligo, die dort Gravitationswellen nachweisen konnten. Die Entscheidung gab das Nobelkomitee der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften am Dienstagvormittag in Stockholm bekannt. Der Preis ist mit neun Millionen Schwedischen Kronen (rund 940.000 Euro oder 1,1 Millionen US-Dollar) dotiert und geht zur Hälfte an den in Deutschland geborenen Rainer Weiss, die andere Hälfte teilen sich die beiden US-Amerikaner Barry C. Barish und Kip S. Thorne.

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Albert Einstein hatte Gravitationswellen, also Krümmungen in der Raumzeit, vor einem Jahrhundert theoretisch beschrieben. Er bezweifelte aber, dass sie messbar seien. Den Detektoren der beiden Observatorien des Ligo (Laser Interferometer Gravitational Wave Observatory) in Nordamerika ist dies aber gelungen, indem sie die Gravitationswellen der Signatur zweier verschmelzender schwarzer Löcher aufzeichneten. Deformationen sind extrem klein und für Menschen nicht wahrnehmbar, weshalb sehr große Massen notwendig sind, um die in Gestalt von Wellen ins Universum abgestrahlte Energie zu erfassen.

Um die Gravitationswellen nachzuweisen, nutzten die Astrophysiker zwei Observatorien in den USA: eines in Hanford (Washington) und eines in Livingston (Louisiana). Per Interferometer wird das Erzittern der Raumzeit mit Hilfe von zwei jeweils vier Kilometer langen Röhren gemessen, die auf einem flachen Boden liegen und rechtwinklig aufeinanderstoßen. Über ein Lasersystem in den Röhren lässt sich die Länge der Arme überwachen. Läuft eine Gravitationswelle durch die Anlage, staucht und streckt sie die Arme unterschiedlich stark - der Beweis ist erbracht.

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Theoretiker 06. Okt 2017

Es ist so ein wenig die Frage, wo man den gamma-Faktor hinpackt und wie man das dann...

teenriot* 04. Okt 2017

Schlecht gefrühstückt? Ich habe dir lediglich Zahlen gegeben die deinen 5% widersprechen...

rocnathan 04. Okt 2017

Jetzt mal davon abgesehen, dass ich den Sinn darin nicht sehen kann, Einsteins Frau...

igor37 04. Okt 2017

Ah, alles klar.

co 04. Okt 2017

der vor gut 20 Jahren meine Frage nach dem Nachweis von Gravitationswellen damit abgetan...



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