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Lightvibes: Philips entwickelt Ambilight für Kinosäle

Lightvibes heißt die Technik, mit der Philips künftig auch Kinosäle während des Films beleuchten will. Dabei werden passend zum Film auf den Seitenwänden des Kinos Lichteffekte erzeugt, die den Zuschauer stärker ins Leinwandgeschehen einbeziehen sollen.
/ Andreas Donath
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Lightvibes (Bild: Philips)
Lightvibes Bild: Philips

Philips nennt es eine visuelle Surround-Technologie – die Lightvibes(öffnet im neuen Fenster) beleuchten entsprechend dem Geschehen auf der Leinwand auch die Seitenwände des Kinosaals mit Hilfe von LEDs(öffnet im neuen Fenster) .

Philips Lightvibes (Herstellervideo)
Philips Lightvibes (Herstellervideo) (02:58)

Getestet wird das System in einem Kino der UCI Kinowelt im Ruhr-Park in Bochum, wo die Reaktionen des Publikums im Rahmen einer Pilotstudie getestet werden sollen. Das System, das das periphere Gesichtsfeld des Zuschauers anspricht, ist nicht nur für normale Filme, sondern auch für Musikveranstaltungen und die Werbung gedacht.

Philips hatte das System erstmals auf der Cineeurope 2014 vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) und bewertet die Zuschauerreaktionen nach ersten Befragungen positiv. So sollen 90 Prozent der Befragten angegeben haben, dass durch die Lichteffekte das Kinoerlebnis verbessert wird.

Philips gibt an(öffnet im neuen Fenster) , dass die Lightvibes entweder automatisch anhand der Bildinhalte oder über Scripte gesteuert werden. Diese müssen für den Film erstellt werden und steuern dann synchron die Lichtinstallation, während die automatische Auswertung wie bei den Ambilight-Fernsehern funktioniert ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ) und zu jedem Film entsprechende Lichteffekte erzeugen kann. Zu den Kosten des Systems äußerte sich Philips nicht.


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