Lightpaper: Rohinni druckt Leuchtdioden

Leuchtendes Papier hat das US-Unternehmen Rohinni entwickelt: Lightpaper sind Leuchtdioden, die auf ein dünnes Trägermaterial gedruckt werden. Gerade in der Werbung sieht der Hersteller Anwendungsmöglichkeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Lightpaper: biegsam und dünner als OLEDs
Lightpaper: biegsam und dünner als OLEDs (Bild: Rohinni/Screenshot: Golem.de)

Der Name Lightpaper sagt schon alles: Das US-Unternehmen Rohinni hat eine Methode entwickelt, Leuchtdioden auf ein dünnes Trägermaterial zu drucken. Das ermöglicht Leuchtmittel von der Stärke eines Blattes Papier.

Stellenmarkt
  1. DevOps Engineer (m/w/d)
    aconso AG, Bielefeld
  2. Manager IT M&A/IT Post-Merger Integration (PMI) | Technologieführer Finanzdienstleistung (m/w/d)
    über xaverius Unternehmensberatung Personalberatung GmbH, deutschlandweit, europaweit
Detailsuche

Das Material, mit dem das Lightpaper gedruckt wird, ist eine Tinte, in die Leuchtdioden (LED) gemischt sind. Die LEDs haben in etwa die Größe einer roten Blutzelle. Die Tinte wird auf eine leitfähige Schicht aufgebracht. Das bedruckte Material wird dann mit zwei Schutzschichten versiegelt. Wird Spannung angelegt, leuchten die LEDs.

Leuchtdioden können gezielt angesteuert werden

Die Dioden seien dünn und biegsam, sie leuchteten hell, und es sei möglich, sie genau anzusteuern, sagte Rohinni-Marketingchef Nick Smoot dem US-Magazin Fast Company. Das bedeute, dass es möglich sei, einzelne Bereiche einer größeren Fläche gezielt anzusprechen.

Weiterer Vorteil der gedruckten LEDs: Sie können in einer beliebigen Form produziert werden. Außerdem lassen sie sich dünner herstellen als organische Leuchtdioden (OLED). Dazu sind sie günstiger. In der ersten Produktgeneration ist allerdings die Verteilung der LEDs ungleichmäßig. Entsprechend kann es sein, dass eine Fläche auch nicht gleichmäßig hell leuchtet. Das Problem will das Unternehmen aber in den kommenden Monaten lösen.

Leuchtende Schriftzüge und Autoscheinwerfer

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Anwendungen für Lightpaper gibt es viele. Das Unternehmen aus Coeur d'Alene im US-Bundesstaat Idaho stellt einige auf seiner Website vor. Darunter sind Displays für mobile Geräte wie Smartwatches, leuchtende Schriftzüge oder Logos auf allen möglichen Produkten, Autoscheinwerfer und natürlich eine leuchtende Tapete. Rohinni wolle keine Fernsehgeräte bauen, sagte Smoot.

Einige Unternehmen arbeiten bereits daran, Lightpaper in ihre Produkte zu integrieren. Smoot wollte Fast Company jedoch nicht verraten, welche das sind. Die ersten Anwendungen von Lightpaper sollen Mitte kommenden Jahres auf den Markt kommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Youtuber bekommt für Deep Fakes Job bei Lucasfilm

Mit Deepfakes schafft Shamook überzeugendere Varianten von Star-Wars-Figuren, als es Disney je gelungen ist. Jetzt arbeitet er bei ILM.

Star Wars: Youtuber bekommt für Deep Fakes Job bei Lucasfilm
Artikel
  1. Flight Simulator im Benchmark-Test: Sim Update 5 lässt Performance abheben
    Flight Simulator im Benchmark-Test
    Sim Update 5 lässt Performance abheben

    Die Optimierungen bei Bildrate und Speicherbedarf sind derart immens, dass wir kaum glauben können, noch den Flight Simulator zu spielen.
    Ein Test von Marc Sauter

  2. Sony: Zehn Millionen Exemplare der Playstation 5 verkauft
    Sony
    Zehn Millionen Exemplare der Playstation 5 verkauft

    Trotz Lieferengpässen ist die Playstation 5 vermutlich die am schnellsten verkaufte Konsole. Auch zum Absatz der Xbox Series X/S gibt es neue Zahlen.

  3. Sexismus: Entwickler wollen Inhalte von World of Warcraft ändern
    Sexismus
    Entwickler wollen Inhalte von World of Warcraft ändern

    Es rumort weiter bei Activision Blizzard: Entwickler wollen streiken und WoW überarbeiten. Konzernchef Bobby Kotick meldet sich erstmals.

Lala Satalin... 24. Nov 2014

Was machst du dann noch hier?

ConanderBarbier 24. Nov 2014

Ich verstehe auch nicht, warum man nicht einfach eine Größe angeben kann. Oder wenigstens...

Glumanda 24. Nov 2014

:P

violator 24. Nov 2014

Genau so! ^^



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Samsung-Monitore Amazon Exclusive günstiger (u. a. G7 32" QLED Curved WQHD 240Hz 559€) • AKRacing Core EX-Wide SE Gaming-Stuhl 229€ • Thrustmaster TCA Officer Pack Airbus Edition 119,99€ • Flight Simulator Xbox Series X 69,99€ [Werbung]
    •  /