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Auswahl von Thunderbolt-Geräten
Auswahl von Thunderbolt-Geräten (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Bald 8,5 Watt am anderen Ende des Kabels

Per Spezifikation kann ein Thunderbolt-Port als Host 10 Watt Leistung durch die Kabel schicken - da diese Verbindungen aber mit aktiven Chips bestückt sind, kommen die 10 Watt am anderen Ende des Kabels nicht an. Das hatte auch schon Elgato auf der Cebit betont. Bei deren Lösung mit einer externen Thunderbolt-SSD bleiben für das Laufwerk selbst mit den bisherigen Bausteinen und den Thunderbolt-Kabeln von Apple sowie dem Sandforce-Controller nur noch höchstens 4 Watt übrig. Daher binden andere Unternehmen wie OCZ ihre SSDs direkt über PCI-Express an, was die Grundlage von Thunderbolt ist.

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Ganz ohne Stromversorgung über die Thunderbolt-Kabel müssen Lösungen mit optischen Kabeln auskommen, die Jason Ziller zufolge noch 2012 erscheinen sollen. Das externe Gerät muss dann über ein eigenes Netzteil verfügen. Zwei Längen, nämlich 15 und 30 Meter, testet Intel derzeit, beide Varianten sollen angeboten werden. Bisher sind 3 Meter per Kupferkabel das Maximum. Für optische Leitungen sind Adapterbausteine nötig, die wiederum in den Kabeln sitzen werden und die elektrischen Signale in Lichtimpulse umsetzen und umgekehrt.

Das ist zwar nicht ganz das, was sich manche Anwender unter dem früheren Thunderbolt-Codenamen "Light Peak" und entsprechenden Vorführungen vorstellen, ermöglicht es aber zumindest, die oft lauten RAID-Boxen nicht auf dem Schreibtisch platzieren zu müssen. Solche Geräte, die unter anderem Promise für Videoproduktion anbietet, sind Jason Ziller zufolge derzeit die erfolgreichste Thunderbolt-Peripherie, weil sie hohe Übertragungsraten ohne komplette Netzwerkinfrastruktur mit mehreren Gigabit-Verbindungen oder gleich 10-Gigabit-Ethernet zu einem kleineren Preis bieten.

Ein ganz anderer Bereich ist für Intels Schnittstelle noch völlig unerschlossen: digitale Spiegelreflexkameras, die immer häufiger auch für anspruchsvolle Videoproduktionen eingesetzt werden. Jason Ziller zufolge gibt es dafür einen sehr einfachen Grund: Die Prozessoren in den Kameras sind zu langsam. Da die Hersteller der Geräte aber hoch integrierte SoCs einsetzen, wagte Ziller keine Prognose, wann DSLRs ihre Daten per Thunderbolt ausgeben. Auch aktuelle Neuvorstellungen wie Nikons D800 verfügen höchstens über USB 3.0, das mit maximal 5 GBit/s nur halb so schnell wie Thunderbolt ist.

 Light Peak: Optische Kabel und mehr Strom für Thunderbolt

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keksperte 12. Mär 2012

Ganz großes Kino! :)

Raumzeitkrümmer 12. Mär 2012

Sorry, es muss 1,25 Nano-Sekunden heißen. Bei Thunderbolt liegt ein Bit 100 ps an.

Verappler 10. Mär 2012

Er hat einen Mac... :-)

shyte 10. Mär 2012

Danke Dir. Jedoch derzeit nicht lieferbar. Das war schon der Stand im Dezember, als ich...

Anonymer Nutzer 10. Mär 2012

Wer nennt alle 24 erhältlichen Geräte sein Eigen? ;-)


Retracked - Technik, News und Neuigkeiten / 10. Mär 2012



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