Eine herausragende Produktion

Der zweite Star-Wars-Film kam, aber mit ihm kamen auch Veränderungen. Denn George Lucas verlagerte die Produktion von Los Angeles in die Gegend um San Francisco und lockte einige der wichtigsten Mitarbeiter des frühen ILM nach Marin County.

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In den ersten Folgen sieht man sehr viel von den Hintergrundarbeiten zu Star Wars: wie Modelle für die Star-Wars-Filme gefertigt wurden, wie Monster designt wurden, wie die Szenen technisch umgesetzt wurden. Es geht aber auch um den ersten Indiana-Jones-Film, mit dem ILM auch außerhalb von Star Wars zeigte, was es kann.

Das war im Grunde auch so etwas wie der Start. George Lucas' Firma wurde in den 1980er Jahren zur ersten Adresse, wenn man Effekte für seinen großen Film haben wollte. In der Dokumentation wird auch auf die Arbeit an Poltergeist oder Star Trek II: Der Zorn des Khan eingegangen, bei dem auch die ersten digitalen Bilder zu sehen waren.

Das digitale Zeitalter beginnt

In den letzten beiden Folgen von Light & Magic geht es darum, wie die analogen Effekte langsam von den digitalen abgelöst wurden. Ende der 1980er Jahre gab es erste Morphing-Effekte, in den frühen 1990er Jahren folgten Terminator 2 und schließlich Jurassic Park, der zwar immer noch auch handgemachte Effekte von Stan Winston hatte, aber sehr stark auf computergenerierte Bilder setzte.

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Die sechsteilige Serie zeichnet die Entwicklung nicht nur der Firma ILM, sondern auch der Effektkunst selbst über 15 Jahre hinweg nach - indem die Macher zu Wort kommen, ihre Erzählungen aber auch mit entsprechendem Filmmaterial unterlegt werden. Es ist also mitnichten eine Sendung, die nur mit Talking Heads, also endlosen Interviews ohne unterstützendes Filmmaterial daherkommt. Der große Höhepunkt am Ende der sechs Folgen ist Jurassic Park - aber das Ende von ILM ist damit natürlich nicht erreicht.

Angesichts des abgedeckten Zeitraums und dem, was in den Jahren danach noch passieren sollte, steht zu erwarten, dass es wenigstens eine weitere, vielleicht auch eine dritte Staffel von Light & Magic geben wird. So könnte das das Wirken der Firma über mehr als vier Jahrzehnte hinweg nachgezeichnet werden.

Noch viel Stoff für weitere Folgen

Schon jetzt kann man sagen, dass Light & Magic eine herausragende Produktion ist, denn einen derart umfassenden Einblick in die Arbeit der Firma hat es bislang nicht gegeben. Allein die jetzt veröffentlichte erste Staffel bietet mit sechs Episoden mehr als sechs Stunden an informativer Unterhaltung.

Das Schöne daran ist, dass eben nicht nur die großen Macher wie George Lucas oder Steven Spielberg zu Wort kommen, sondern dass man vor allem von den Effektkünstlern selbst hört, wie alles umgesetzt wurde. Die neue Disney+-Serie ist für jeden, der sich für filmische Magie und die Erschaffung von Spezialeffekten interessiert, ein echtes Kleinod. Besser kann eine Dokumentation über ILM kaum sein.

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 Light & Magic: Sechs Stunden über George Lucas' Effektfirma
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