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Eine Lifelogging-Kamera
Eine Lifelogging-Kamera (Bild: Franklin Heijnen/Flickr/CC BY-SA 2.0)

'Ich kenne die überhaupt nicht.'

Privat sind mitunter auch die Fotos von anderen, die Hauns Kamera aufnimmt Wie ein Bild einer Mutter und ihrer Tochter, die Haun in der S-Bahn gegenüber saßen. Auf dem Bild sieht man sie zusammen lachen und aus dem Fenster sehen. Findet er solche Aufnahmen unter seinen Schnappschüssen, wird Haun nachdenklich. "Dann denke ich mir: Das ist nicht ganz koscher, dass ich diese Fotos von diesen beiden habe. Ich kenne die überhaupt nicht. Ich weiß nicht, wer die sind. Ich werde die wahrscheinlich nie wiedersehen."

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Über die Crowd-Funding-Plattform Kickstarter wurde der Technikbegeisterte auf den Narrative Clip aufmerksam. Der ansteckbare Clip ist etwa so groß wie ein tragbarer MP3-Player - ausgestattet mit einem GPS-Empfänger und einer hochauflösenden Kamera. Während Haun zum Beispiel auf einer Konferenz Impressionen aus seinem Leben zeigt, macht die Kamera regelmäßig Bilder seines Publikums. Selbstverständlich wurde das Publikum vorher um Erlaubnis gefragt. Einwände gegen die Kamera hatte zu diesem Zeitpunkt niemand. Wie so oft, wenn Haun mit seiner Kamera in den letzten Monaten unterwegs war. "Man bekommt immer mal wieder so merkwürdige Blicke. Aber die meisten Leute scheinen das eher für so einen Fitness-Tracker oder einen MP3-Player zu halten.", sagt Haun.

In den Lifelogging-Foren oder auf anderen Technik-Konferenzen tauscht man sich trotzdem darüber aus, wie man auf Kritik reagieren sollte oder was man rechtlich mit den Lifelogging-Geräten aufzeichnen darf und was nicht. Die persönlichen Fotos behält Haun jedenfalls für sich und zeigt nur wenige seiner Kunstwerke in seiner öffentlichen Fotogallerie.

Gerade erst hatte Haun wieder auf einer Technikkonferenz von seinen Erfahrungen als Lifelogger erzählt. In einer E-Mail schreibt er, er sei er dort auf teils heftige Kritik gestoßen. Nie zuvor sei ihm das in den letzten acht Monaten, in denen er bereits diese Kamera am Körper trägt, passiert.­

 Lifelogging: Das Leben im Zeitraffer

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sjon 13. Okt 2014

... vielleicht auch besser so ;-)

Hu5eL 13. Okt 2014

Es soll auch Leute geben, die machen Fotos und stecken anschließend (viel) weniger arbeit...

der kleine boss 10. Okt 2014

Wunder mich schon, warum niemand die Geschäftsführung von Aldi etc. schlägt. 24/7...

elgooG 10. Okt 2014

Wer sagt, dass man direkt darauf zugreifen kann? Um mindestens 3 Monate Abogebühren für...

Niaxa 10. Okt 2014

Nicht das Zeigen ist das schlimme, sondern das zulassen, was andere mit diesen Daten...



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