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Lifelogger: Ohrenkamera nimmt aus der Ich-Perspektive auf

Mit der Lifelogger-Kamera können Fotos und Videos aufgenommen werden - aus der Perspektive des Kameraträgers, denn das Modell wird ans Ohr geklemmt. Mit Fotoserien und kurzen Videos kann dann das eigene Leben festgehalten werden. Ob das Umfeld das wünscht, steht auf einem anderen Blatt.

Artikel veröffentlicht am ,
Lifelogger
Lifelogger (Bild: Kickstarter)

Die ansteckbare Kleinkamera Lifelogger sieht eher aus wie ein Headset zum Telefonieren, doch in dem Gerät steckt eine 720p-Videokamera mit einem Blickfeld von ungefähr 90 Grad. Außerdem befinden sich WLAN, Bluetooth und GPS in dem kleinen Gehäuse, um den Aufnahmeort zu erfassen und die Steuerung über Smartphones per Funk zu ermöglichen. Per Knopfdruck nimmt die Kamera auf.

  • Lifelogger (Bild: Kickstarter)
  • Lifelogger (Bild: Kickstarter)
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Lifelogger (Bild: Kickstarter)
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Fotos lassen sich mit 5 Megapixeln aufnehmen. Die Aufnahmefrequenz ist veränderbar, so dass wahlweise Zeitraffer- oder Zeitlupenaufnahmen gespeichert werden können. Mit einer schnellen Internetverbindung soll sogar ein Lifestreaming möglich sein. Wie lange die Kamera mit ihrem 400-mAh-Akku durchhält, verrieten die Entwickler nicht.

Die Daten werden auf einer Micro-SDXC-Karte mit bis zu 64 GByte Kapazität abgelegt. Wer will, kann sie auch zu einem Cloud-Speicher überspielen, um sie dort anderen zur Verfügung zu stellen oder sie zu bearbeiten. Der Anbieter verspricht zum Beispiel, dass eine Bildstabilisierung oder OCR online möglich werden sollen. Auch eine Gesichtserkennung kann dort durchgeführt werden. Mit dem Cloudspeicher soll eine zweite, dauerhafte Einnahmequelle gesichert werden. Die Preise stehen noch nicht fest.

Die Finanzierung der Produktion soll über Kickstarter geregelt werden, wobei schon jetzt rund 44.000 US-Dollar von den erforderlichen 150.000 US-Dollar zusammengekommen sind. Das Projekt läuft noch bis zum 1. Juli 2014.

Die Kamera zeigt mit einer LED an, dass sie aufzeichnet. Ähnlich wie bei Googles Datenbrille könnte theoretisch jeder ins Blickfeld der Kamera kommen, ohne es gleich zu bemerken. Da automatisch auch Ort und Zeit gespeichert werden, zu denen die Aufnahme entstand, ist jederzeit nachvollziehbar, wo sich die gefilmten Personen aufhielten.

Ein Lifelogger soll ungefähr 170 US-Dollar zuzüglich Versand kosten.

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nykiel.marek 16. Mai 2014

Warum? Meine Privatfotos bekommt, außer mir und meiner Famille, kaum jemand zu Gesicht...

Michael H. 15. Mai 2014

Ich könnte es mir ebenso wie google Glass gut bei Reisen vorstellen. Sozusagen als...

Anonymer Nutzer 15. Mai 2014

Jap. Nennt sich homemade

angrydanielnerd 15. Mai 2014

Gibts mit 1080p als Brille getarnt doch schon für 50-60 Tacken bei eBay :)

Siew 15. Mai 2014

überwachungskameras und hipster-nobrain-lifelog-kameras sind völlig unterschiedliche dinge.


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