Abo
  • Services:

Lifebeam Smart: Fahrradhelm mit Pulsmesser aus Militärtechnik

Die sperrigen Brustgurte zur Pulsmessung sollen beim Fahrradhelm Lifebeam Smart durch einen integrierten Sensor in der Helmschale ersetzt werden. Ein kleiner Rechner wertet die Daten aus und überträgt sie drahtlos an den Tacho oder das Smartphone. Die Technik stammt aus der Luftfahrt.

Artikel veröffentlicht am ,
Lifebeam Smart
Lifebeam Smart (Bild: Lifebeam)

Lifebeam hat mit dem Smart einen Fahrradhelm vorgestellt, dessen Produktion über Indiegogo finanziert werden soll. Das Unternehmen ist ein Startup aus Israel, das sich bislang auf die Luftfahrtindustrie spezialisiert und die Technik zur Messung des Pulses und anderer Vitalparameter für den Einbau in Helme von Piloten und Astronauten entwickelt hat. Nun sollen auch Radfahrer etwas davon haben.

Stellenmarkt
  1. rocon Rohrbach EDV-Consulting GmbH, Mainz
  2. Landeshauptstadt München, München

Der Radhelm ist mit einem eingebauten optischen Sensor auf der Innenseite ausgestattet, der die Stirn leicht berührt. Damit soll der Puls gemessen und das Signal an den integrierten Bordrechner des Helms übermittelt werden, der die Daten auswertet. Per Bluetooth oder über das Protokoll ANT+ werden sie dann an das mitgeführte Smartphone oder einen Radtrainingscomputer weitergeleitet und dem Radfahrer angezeigt.

Neben dem Pulsmesser wurde ein 3-Achsen-Beschleunigungsmesser eingebaut. So könnten künftig zum Beispiel Unfälle registriert und ein Notruf abgesetzt werden, schreibt Lifebeam. Auch ein GPS oder ein Mobilfunkmodul sowie ein Datenspeicher ließen sich in den Helm einbauen - doch diese Technik wird in dem geplanten Helm fehlen und ist erst für künftige Modelle gedacht. Das aktuell geplante Modell misst nur die Herzfrequenz.

  • Lifebeam Smart (Bild: Indiegogo)
  • Lifebeam Smart (Bild: Indiegogo)
  • Lifebeam Smart (Bild: Indiegogo)
  • Lifebeam Smart (Bild: Indiegogo)
Lifebeam Smart (Bild: Indiegogo)

Der für den Betrieb erforderliche Lithium-Ionen-Akku soll ebenfalls noch Platz im Helm finden und einen Betrieb über 15 Stunden ermöglichen. Er wird über USB wieder aufgeladen. Zusammen mit der Sensortechnik wiegt der Akku etwa 50 Gramm. Dazu kommt das Helmgewicht von 280 Gramm.

Den Helm selbst stellt Lifebeam nicht her, sondern nutzt das Modell "Genesis" des belgischen Herstellers Lazer. Über die Crowd-Finanzierungsplattform Indiegogo sollen mindestens 50.000 US-Dollar besorgt werden, damit die Massenproduktion beginnen kann. Bislang gibt es nur Prototypen. Der Helm soll ab rund 150 Euro kosten. Bislang sind etwas über 13.000 US-Dollar zusammengekommen. Die Finanzierungskampagne läuft allerdings noch fast zwei Monate bis zum 30. April 2013. Die Helme sollen ab September 2013 ausgeliefert werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 45,99€ (Release 19.10.)
  2. 16,82€
  3. 31,99€
  4. 33,49€

The Unknown 07. Mär 2013

Prinzipiell stimme ich zu. Ich bin nur skeptisch was die Genauigkeit des Sensors angeht...

MarioWario 07. Mär 2013

Warum bolß italienische Fußball-Profis mit Mitte Dreißig anfangen zu zittern und...


Folgen Sie uns
       


Fret Zealot - Test

Mit einem ungewöhnlichen, aber naheliegenden Ansatz will Fret Zealot Käufern das Gitarrespielen beibringen. Bunte LEDs auf dem Griffbrett der Gitarre sollen das Lernen vereinfachen. Wir haben ausprobiert, ob das klappt oder nur als Deko taugt.

Fret Zealot - Test Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /