Abo
  • Services:

Lieferwagen: Elektro-Lkw von MAN sollen in Städten fahren

MAN plant den Einstieg in den Elektro-Lkw-Markt und will zunächst Ende 2017 in Österreich entsprechende Fahrzeuge im Stadtgebiet testen. Mögliche Diesel-Fahrverbote umgeht der Lieferwagen.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektro-Lkw von MAN
Elektro-Lkw von MAN (Bild: MAN)

Der Zeitpunkt hätte kaum passender sein können: In Stuttgart soll nach einem Beschluss des Landes Baden-Württemberg ab 2018 ein Einfahrverbot für Dieselfahrzeuge bei Feinstaubalarm verhängt werden. Just in dem Moment kündigt Nutzfahrzeughersteller MAN an, das Unternehmen wolle Ende des Jahres Prototypen eines Elektrolastwagens testen. In Österreich soll das Gefährt in Stadtgebieten eingesetzt werden.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Leonberg
  2. Landesbetrieb Straßenbau NRW, Nordrhein-Westfalen

Die umgebauten MAN TGM mit unterschiedlichen Aufbauten sollen als 12- bis 26-Tonner beispielsweise als Kühl- und Getränkelaster unterwegs sein. Den Antrieb übernimmt kein Diesel-, sondern ein Elektromotor mit 250 kW und 2.700 Newtonmetern.

Der Lkw mit Heckantrieb soll mit einer Akkuladung etwa 100 km weit kommen, bis er wieder aufgeladen werden muss. MAN will auch einen Akku mit 200 km Reichweite einbauen. Die Ladedauer soll bei einer Stunde liegen.

Die Idee, besonders bei Lieferwagen auf den Elektroantrieb zu setzen - sie ist 100 Jahre alt. Vor dem Ersten Weltkrieg wurden Busse, Postautos und Lastwagen elektrisch betrieben. So wurde schon 1913 zum Beispiel von General Electric der Commercial Electric Truck gebaut und General Motors (GMC) baute von 1912 bis 1917 elektrische Lkw. Lastwagen der Walker Vehicle Company hatten Reichweiten von 80 Kilometern und konnten eine Tonne Nutzlast transportieren. Auch in Deutschland wurden zum Beispiel von Hansa Lloyd oder von der Hannoverschen Waggonfabrik Last- und Lieferwagen gebaut, die nicht mit Diesel oder Benzin betrieben wurden.

Die Geschichte könnte sich wiederholen. Eine Studie des Öko-Instituts und des Verbandes der Elektrotechnik (VDE) sieht die Zukunft für Elektroautos nicht so sehr bei Pkw, sondern eher in der gewerblichen Nutzung. Kurier- und Paketdienste könnten die mit Elektromotoren angetriebenen Fahrzeuge sinnvoller nutzen als Privatpersonen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

ChMu 23. Feb 2017

MAN sagt dazu: Die Gewichtseinsparung durch den Wegfall des konventionellen Dieselmotors...

ChMu 23. Feb 2017

Ach so. Ja, es handelt sich bei dem Ding um einen 12 Tonner, dh 12t zulaessiges...

TrollNo1 22. Feb 2017

Es gibt keine Fahrbahn. Es gibt den Parkplatz, der direkt vor der Bürotüre beginnt und...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 3 XL - Test

Das Pixel 3 XL ist eines von zwei neuen Smartphones von Google. Das Gerät soll dank Algorithmen besonders gute Fotos machen - in unserem Test kann Google dieses Versprechen aber nur bedingt halten.

Google Pixel 3 XL - Test Video aufrufen
Agilität: Wenn alle bestimmen, wo es langgeht
Agilität
Wenn alle bestimmen, wo es langgeht

Agiles Arbeiten ist, als ob viele Menschen gemeinsam ein Auto fahren. Aber wie soll das gehen und endet das nicht im Riesenchaos?
Von Marvin Engel

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

    •  /