Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Klage am 9. März 2026 eingereicht

Amodei schrieb unter anderem: "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die von OpenAI verfolgten Ansätze größtenteils nicht funktionieren: Der Hauptgrund, warum OpenAI sie akzeptierte und wir sie ablehnten, liegt darin, dass es ihnen um die Beschwichtigung ihrer Mitarbeiter ging, während wir uns auf die Verhinderung von Missbrauch konzentrierten."

Zur Entschuldigung brachte Amodei nun hervor, dass es ein "schwieriger Tag" gewesen sei. "Der betreffende Beitrag wurde nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Präsidenten-Posts auf Truth Social verfasst, in dem er die Entfernung von Anthropic aus allen Bundessystemen ankündigte, sowie nach der Veröffentlichung des Kriegsministers-Posts zur Einstufung der Lieferkette als Risiko und der Bekanntgabe eines Abkommens zwischen dem Pentagon und OpenAI , das selbst OpenAI später als verwirrend bezeichnete."

Abschließend betonte Amodei, dass es zwischen Anthropic und dem Pentagon viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gebe. "Wir beide setzen uns für die Stärkung der nationalen Sicherheit der USA und den Schutz der amerikanischen Bevölkerung ein und sind uns der Dringlichkeit des Einsatzes von KI in der gesamten Regierung bewusst" , schrieb er.

Nachtrag vom 9. März 2026, 19:10 Uhr

Anthropic reichte die Klage am 9. März 2026 ein. Dem 45-seitigen Dokument zufolge(öffnet im neuen Fenster) ist das Vorgehen der US-Regierung "ebenso rechtswidrig wie beispiellos" . Die Maßnahmen Hegseths seien willkürlich, launenhaft und stellten einen Ermessensmissbrauch sowie eine "Vergeltungsmaßnahme" gegen Anthropic für dessen Äußerungen und andere geschützte Aktivitäten dar.

Die Verfassung räume Anthropic das Recht ein, "seine Ansichten – sowohl öffentlich als auch gegenüber der Regierung – zu den Grenzen seiner KI-Dienste und wichtigen Fragen der KI-Sicherheit zu äußern" , heißt es weiter. Zudem habe US-Präsident Donald Trump seine Kompetenz überschritten, in dem er auf Truth Social die US-Behörden angewiesen habe, die Zusammenarbeit mit Anthropic einzustellen.


Relevante Themen