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Lieferdienste: Amazon enttarnt Paketdiebe mit fingierten Lieferungen

Wer für Amazon Pakete ausfährt, könnte eine Falle gestellt bekommen. Fahrern der Lieferdienste werden fingierte Lieferungen untergeschoben. Damit sollen einige Langfinger überführt worden sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Eines davon könnte ein fingiertes Amazon-Paket sein.
Eines davon könnte ein fingiertes Amazon-Paket sein. (Bild: Matthew Lloyd/Getty Images)

Diebstahl ist nicht nur für den stationären Handel, sondern auch für ein Online-Kaufhaus wie Amazon ein Problem. Jetzt wurde bekannt, mit welchen Tricks Amazon vorgeht, um Diebe unter den Fahrern der Zustelldienste zu überführen. Dafür werden Lieferanten nach dem Zufallsprinzip fingierte Pakete untergeschoben. Diese können vom Fahrer nicht elektronisch erfasst und damit nicht zugestellt werden. Dann müsste das Paket eigentlich wieder bei Amazon landen. Passiert das nicht, geht Amazon davon aus, einen Fahrer beim Diebstahl erwischt zu haben.

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Ein ehemaliger Logistikmanager von Amazon hat Business Insider von diesem Vorgehen berichtet. Er wollte anonym bleiben, weil er rechtliche Konsequenzen fürchtet. Laut seinem Bericht versieht Amazon Pakete mit gefälschten Versandetiketten. Die betreffenden Pakete sind entweder leer oder es befinden sich Waren von geringem Wert darin. Während der Lieferung scannen die Fahrer die Etiketten aller Pakete, die sie ausliefern müssen. Stoßen sie dabei auf ein gefälschtes Etikett eines fingierten Pakets, gibt es auf dem Scanner eine Fehlermeldung.

Wenn das passiert, können die Fahrer ihre Vorgesetzten anrufen, um das Problem zu lösen. Alternativ lassen sie das Paket in ihrem Fahrzeug und geben es am Ende ihrer Schicht im Amazon-Lager zurück. Die Fehlermeldung bedeutet im Grunde, dass das Paket im Amazon-System nicht erkannt wurde, sodass die Fahrer davon ausgehen, dass niemand merken würde, wenn das Paket fehlt. Allerdings weiß Amazon ganz genau, wer mit so einem Paket unterwegs ist.

Es ist eine Falle für Fahrer von Lieferdiensten

"Es soll eine Falle sein ..., um die Integrität des Fahrers zu überprüfen", beschreibt der Informant das Vorgehen. Wenn sich der Fahrer dann nicht meldet und auch das Paket nicht zurückgibt, geht Amazon davon aus, einen Dieb enttarnt zu haben. Das wird von Sid Shah bestätigt. Er ist ehemaliger Manager von DeliverOL, einem Kurierunternehmen, das Pakete für Amazon ausliefert. Shah sagt: "Wenn du das Paket zurückbringst, bist du unschuldig. Wenn du es nicht tust, bist du ein Krimineller."

Der ehemalige Amazon-Logistikmanager, der das Vorgehen öffentlich gemacht hat, erklärte, dass die Strategie aufgegangen sei. Damit sollen effektiv Diebe gefasst werden. "Wir haben Leute erwischt, die nicht ehrlich waren", sagte er. Die entsprechenden Anweisungen stammten direkt aus Amazons Firmenzentrale in Seattle, erklärte der Informant. Damit dürfte es dieses Vorgehen in allen Versandzentren des Unternehmens geben.

Amazon wurde von Business Insider um eine Stellungnahme gebeten. Das Unternehmen sagte dazu, dass im Rahmen von Qualitätskontrollen zufällig Überprüfungen vorgenommen würden, ohne weitere Details zu nennen.

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Eheran 26. Sep 2018

Da ich im Zweifel von Amazon mein Geld wieder bekomme... kein Problem.

DieSchlange 25. Sep 2018

,,,....!!!!???;;; - geht schon los.

Eheran 24. Sep 2018

Wozu braucht man für die beschriebene Masche denn einen Fahrer? Das einzige, was man...

krakos 24. Sep 2018

Dann schieß mal los. Solange kannst du dir ja das durchlesen: https://www...

Anonymouse 24. Sep 2018

Ich habe gerade bei Amazon geschaut. Da habe ich noch die Vorlage der damaligen...


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