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Lieferdienst: Rewe führend bei 150-Millionen-Euro-Investition in Flink

Der Lieferdienst Flink ist Partner von Rewe. Die Handelskette ist in einer neuen Investitionsrunde führend und liefert zugleich selbst Lebensmittel aus.
/ Achim Sawall
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Rewe-Lieferservice (Bild: Rewe)
Rewe-Lieferservice Bild: Rewe

Die Rewe-Gruppe hat erneut in den Lieferdienst Flink investiert. "Wir sind der Leadinvestor für eine neue Finanzierungsrunde von Flink im Volumen von 150 Millionen Euro" , sagte Rewe-Chef Lionel Souque dem Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) .

Das Unternehmen habe damit seinen Anteil an dem mit mehr als 1 Milliarde Euro bewerteten Start-up auf über 10 Prozent ausgebaut. Souque zeigte sich überzeugt, dass Flink den türkischen Konkurrenten Getir, der gerade erst den Lieferdienst Gorillas übernahm, vom deutschen Markt verdrängen könne.

Laut Financial Times wurde Gorillas bei der Übernahme mit 1,2 Milliarden US-Dollar bewertet. Zusammen sollen Getir und Gorillas rund 10 Milliarden US-Dollar wert sein.

"Es wird in jedem Land langfristig nur einen Anbieter geben" , prognostizierte der Rewe-Chef. "Und deshalb investieren wir in Flink."

Angesichts der gesunkenen Rohstoffpreise kündigt er erneut harte Verhandlungen mit den Markenherstellern an. "Die Preiskämpfe sind noch lange nicht vorbei" , sagte Souque, "und wenn einer abgeschlossen ist, beginnt der nächste." Der Rewe-Chef forderte: "Wir erwarten von der Industrie Preissenkungen bei vielen Produkten."

Rewe betreibt eigenen Lieferdienst

Laut einem Vertrag vom Juni 2021(öffnet im neuen Fenster) wird das Berliner Start-up Flink bei Warenauslieferungen exklusiv von Rewe versorgt. Zugleich betreibt Rewe einen eigenen Lieferdienst.

"Wir sind überzeugt, dass wir durch unsere Kooperation im Bereich Ware einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass Flink zur Nummer eins in seinem Segment in Deutschland wird" , sagte Souque der Tagesschau.


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