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Lieferdienst: Hermes experimentiert mit Elektrolastwagen von Daimler

Sollten Innenstädte mit Diesel-Lkw nicht mehr angefahren werden können, muss Ersatz her, um Waren zu transportieren. Der Sechstonner Fuso Canter E-Cell von Daimler ist ein Elektro-Lkw, der jetzt von Hermes erprobt wird.

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Fuso Canter E-Cell
Fuso Canter E-Cell (Bild: Foto: Fuso / Daimler)

Der Logistikdienstleister Hermes testet den elektrifizierten Sechstonner-Lkw Fuso Canter E-Cell von Daimler. Der Lkw wird am Hermes-Depot in Stuttgart eingesetzt. Die Stadt Stuttgart testet weitere Prototypen. Insgesamt wurden fünf Fahrzeuge übergeben, mit denen die Zukunft des Verteilerverkehrs erprobt werden soll.

  • Dr. Wolfgang Bernhard (rechts im Bild), Vorstand Daimler AG, übergibt den Fuso E-Cell an Dirk Rahn, Geschäftsführer Operations Hermes Logstik Gruppe Deutschland.  (Bild: Daimler)
  • Fuso Canter E-CELL (Bild: Daimler)
Fuso Canter E-CELL (Bild: Daimler)
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Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard erwartet, dass in einigen Jahren der wirtschaftliche Einstieg mit Elektro-Lkw im innerstädtischen Verteilerverkehr möglich sein werde.

Der Fuso Canter E-Cell verfügt über einen Elektromotor mit 110 kW/ 150 PS und soll maximal 90 km/h schnell fahren können. Nimmt der Fahrer seinen Fuß vom "Gaspedal", startet die Rekuperation und der Akku wird über den Elektromotor geladen. Daimler setzt Lithium-Ionen-Akkus ein, die eine Reichweite von rund 100 Kilometern bieten sollen. In Portugal lief ebenfalls ein Testprogramm mit den Fahrzeugen.

Die Konkurrenz setzt auf kleinere Elektrofahrzeuge im Lieferbetrieb. Die Deutsche Post baut den selbstentwickelten Transporter Streetscooter sogar selbst. 2.000 Stück der gelben Postautos sollen im Jahr 2016 gefertigt werden. Der Antrieb des Streetscooters hat eine durchschnittliche Leistung von 30 kW und eine Spitzenleistung von 45 kW. Das Auto fährt bis zu 85 Kilometer in der Stunde und hat eine Reichweite von 120 Kilometern.

E-Lieferfahrzeugen soll die Zukunft gehören

Auch wenn solche Fahrzeuge noch selten sind, könnten sie künftig Vorreiter der Elektromobilität sein. Eine Studie des Öko-Instituts und des Verbandes der Elektrotechnik (VDE) sieht die Zukunft für Elektroautos insbesondere in der gewerblichen Nutzung. Kurier- und Paketdienste könnten die mit Elektromotoren angetriebenen Fahrzeuge sinnvoller nutzen als Privatpersonen.

Die Idee, besonders bei Lieferwagen auf Elektroantrieb zu setzen, ist bereits 100 Jahre alt. Vor dem Ersten Weltkrieg wurden Busse, Postautos und Lastwagen elektrisch betrieben. So wurde schon 1913 zum Beispiel von General Electric der Commercial Electric Truck gebaut, General Motors (GMC) baute von 1912 bis 1917 elektrische Lkw. Lastwagen der Walker Vehicle Company hatten Reichweiten von 80 Kilometern und konnten eine Tonne Nutzlast transportieren. Auch in Deutschland wurden zum Beispiel von Hansa Lloyd oder der Hannoverschen Waggonfabrik Last- und Lieferwagen gebaut, die nicht mit Diesel oder Benzin betrieben wurden.

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matzems 17. Aug 2017

Sehe keinen Logischen Grund für Wasserstoff. H2 ist aufwendig in der Produktion...

Dwalinn 13. Apr 2016

Mit meinem iPad Mini 2 habe ich neulich die 31 Tage marke geknackt. Zugegeben ich habe es...

ApemanJohn 13. Apr 2016

So unterschiedlich kann das sein mit den Lieferdiensten. Bei mir ist Hermes grundsätzlich...

NoLabel 12. Apr 2016

Was fragst Du mich?! Bin ich der Erklärbär? Für jedes Gesetz gibts Ausnahmen und unsere...

ChMu 12. Apr 2016

Gibts seit 80 Jahren und wird auch genutzt wo es sinnvoll ist http://www.smithelectric...


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