Lieferdienst: Amazon verringert Fresh-Liefergebiete

Bald gibt es weniger Gebiete, in denen Amazon frische Lebensmittel ins Haus bringt. In mehreren Regionen in den USA wird Amazon Fresh in diesem Monat eingestellt. Mit der Whole-Foods-Übernahme soll das alles nichts zu tun haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon schließt Fresh-Liefergebiete.
Amazon schließt Fresh-Liefergebiete. (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

In Deutschland ist Amazon Fresh erst kürzlich gestartet, aber in den USA gibt es den Lebensmittellieferdienst schon länger. Nun wurden einige Liefergebiete von Amazon aufgegeben, wie Recode mit Verweis auf eine Amazon-Sprecherin berichtet. Amazon wollte den Grund dafür nicht nennen, beteuert aber, dass es nichts mit der Übernahme von Whole Foods zu tun habe. Der Online-Versandhändler hatte im Juni 2017 die Biosupermarktkette Whole Foods für einen Kaufpreis von 13,7 Milliarden US-Dollar übernommen .

Mehrere Regionen betroffen

Stellenmarkt
  1. IT-Anwendungsadministrator*in (m/w/d)
    PD - Berater der öffentlichen Hand, Berlin
  2. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d) oder Akademische Rätin ... (m/w/d)
    Universität Passau, Passau
Detailsuche

Zumindest in Teilen der US-Bundesstaaten Delaware, Kalifornien, Maryland, New Jersey und Pennsylvania wird Amazon mit Fresh nicht länger tätig sein. Kunden wurden per E-Mail informiert, dass der Lebensmittellieferdienst in diesem Monat in ihrer Region eingestellt wird. Aus Los Angeles und Philadelphia gibt es ähnliche Berichte, sie scheinen sich aber nur auf bestimmte Stadtbezirke zu beschränken.

Amazon versichert, dass Los Angeles und Philadelphia prinzipiell weiterhin mit Amazon Fresh beliefert werden, aber eben nicht überall im Stadtgebiet. Auch Großstädte wie Boston, Chicago oder New York City würden weiter versorgt, zumindest bestimmte Bereiche.

Grund unklar

Es ist nicht davon auszugehen, dass Amazon die Fresh-Aktivitäten einstellen würde, wenn sie in den Regionen erfolgreich wäre. Daher könnte ein Grund sein, dass zu wenige Kunden den Lebensmittellieferdienst nutzen oder ihn nicht oft genug in Anspruch nehmen, so dass es sich für Amazon nicht rentiert, diese Gebiete weiter zu bedienen.

Golem Karrierewelt
  1. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    11./12.07.2022, Virtuell
  2. Masterclass Data Science mit Pandas & Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    29./30.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Onlinehändler ließ offen, ob die bald nicht mehr von Fresh bedienten Gebiete später wieder von anderen Amazon-Diensten beliefert werden. Recode vermutet, dass Amazon eher auf Fresh-Pickup-Läden setzt, in denen Kunden ihre bestellten Lebensmittel selbst abholen. Diese gibt es unter anderem am Stammsitz von Amazon in Seattle.

Eine Amazon-Sprecherin betont, dass die Ausdünnung der Fresh-Liefergebiete in keinem Zusammenhang mit der Übernahme von Whole Foods stehe. Weitere Details wollte Amazon nicht preisgeben. In den USA gibt es den Fresh-Lieferdienst nur für Prime-Abonnenten, der monatlich 11 US-Dollar oder jährlich 100 US-Dollar kostet. Für Fresh fallen dann noch einmal 15 US-Dollar pro Monat an. In Deutschland kostet das Prime-Abo pro Jahr 70 Euro oder monatlich 7,99 Euro. Die monatlichen Kosten für Fresh belaufen sich auf 10 Euro. Seit Mai 2017 gibt es Amazon Fresh in Teilen Berlins und Potsdam.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Kleba 06. Nov 2017

+1 oder besser +2!

igor37 06. Nov 2017

Davon abgesehen kann es sein, dass dadurch auch eine spätere Abneigung entstehen kann...

gadthrawn 06. Nov 2017

Hermes ist bei uns Spitze. Der Fahrer kann keinen Brocken deutsch außer...

Anonymer Nutzer 05. Nov 2017

Die Ladenöffnungszeiten sind Ländersache, es gibt keine "deutschen" Öffnungszeiten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ukrainekrieg
Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert

Eine Switchblade-Drohne hat offenbar einen russischen Panzer getroffen. Dessen Besatzung soll sich auf dem Turm mit Alkohol vergnügt haben.

Ukrainekrieg: Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert
Artikel
  1. Retro Computing: Lotus 1-2-3 auf Linux portiert
    Retro Computing
    Lotus 1-2-3 auf Linux portiert

    Das Tape-Archiv eines BBS mit Schwarzkopien aus den 90ern lädt Google-Entwickler Tavis Ormandy zum Retro-Hacking ein.

  2. Massenklage: VW schließt Millionenvergleich im Dieselskandal
    Massenklage
    VW schließt Millionenvergleich im Dieselskandal

    Es ist die wohl größte Sammelklage in der britischen Geschichte, die Volkswagen nun mit mehr als 200 Millionen Euro abwendet.

  3. Heimnetze: Die Masche mit dem Nachbarn
    Heimnetze
    Die Masche mit dem Nachbarn

    Heimnetze sind Inseln mit einer schmalen und einsamen Anbindung zum Internet. Warum eine Öffnung dieser strengen Isolation sinnvoll ist.
    Von Jochen Demmer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Days of Play: (u. a. PS5-Controller 49,99€, PS5-Headset Sony Pulse 3D 79,99€) • Viewsonic Gaming-Monitore günstiger • Mindstar (u. a. Palit RTX 3050 Dual 319€, MSI MPG X570 Gaming Plus 119€ und be quiet! Shadow Rock Slim 2 29€) • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ [Werbung]
    •  /