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Artwork von Love Plus
Artwork von Love Plus (Bild: Konami)

Figuren - so real wie nur möglich

Aus Entwicklerperspektive sind die Herausforderungen bei solchen Spielen ganz andere als bei solchen wie Winning Eleven oder Metal Gear Solid, die ebenso von Konami stammen. Uchida gefällt Love Plus gerade deshalb: "Hier geht es ja weniger um die typischen geschmeidigen Bewegungsabläufe oder eine Steuerung der Figuren an sich. Eine der größten Herausforderungen bei Kommunikationsspielen ist, dass sich die Hauptfigur lebendig anfühlt, wie eine atmende Person muss sie sein."

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Im Japanischen bedeutet das zum Beispiel, dass sie quasi ohne Worte kommunizieren kann. Bei einem Setting aus Dialogboxen nicht so einfach. "Wir benutzen in unserer Sprache häufig verschiedene Stöhnlaute wie 'ummmm' und 'aaaah'. Das ist für ein Spiel ziemlich kompliziert umzusetzen. Es muss ja authentisch sein und gleichzeitig keine merkwürdigen Situationen hervorrufen. Überhaupt ist es schwierig, kleine Änderungen von Tag zu Tag einzurichten. Das Spiel führt sich jeden Tag fort und die Figur, mit der der Nutzer spielt, darf nicht immer dasselbe sagen. Es geht auch hier um Nuancen, die je nach Stimmung unterschiedlich sein müssen."

So nah und doch so fern

So richtig echt wird Nene Anegasaki wohl nie werden. Sie kann nicht aus ihrem Bildschirm steigen, nicht richtig berührt werden, hat keinen eigenen Geruch. Aber Akari Uchida, der gesteht, auch selber Vatergefühle für Nene und die beiden anderen Charaktere zu entwickeln, geht es auch nicht bloß darum, eine begehrenswerte Frau zu schaffen. Es geht ihm um die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz. "Wenn es uns mit dem Spiel gelingt, hier neue Wege zu weisen, haben wir das erreicht, was wir wollten. Love Plus ist ein Experiment, das Echte mit dem Virtuellen zu mischen. Das ist unser Versuch, im Innern des Spielers Charaktere zu schaffen, die weder völlig echt sind, noch rein virtuell."

So sei es vielleicht gerade hilfreich, glaubt Uchida, wenn die Figuren grafisch ein Niveau zwischen Manga und Fotorealismus haben: Sie sind nicht zu echt, aber auch nicht zu fern von der Realität. Wichtiger sei ohnehin die verbale Kommunikationsebene. Und die könnte durch neue Sphären von Realität, wie etwa mit dem Morpheus-Headset von Sony, noch weiterentwickelt werden. Ob Love Plus dann noch besser wird? Akari Uchida blickt im Raum um sich. Im Konami-Besprechungszimmer stehen große Spielautomaten vor den Wänden. Egoshooter, Jump 'n' Runs, Sport. "Kommunikationsspiele sind sehr anspruchsvoll. Ich glaube, wir werden noch viel davon haben und lernen." Auch er spiele Love Plus, gesteht Uchida. Zuhause zocke er allerdings nur heimlich. Sonst werde seine Frau wütend. Oder eifersüchtig?

 Liebessimulation Love Plus: "Ich hoffe, du wirst für immer schön bleiben"

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F4yt 13. Aug 2014

Dann haben wir uns schlichtweg missverstanden. Es klang für mich halt eher wieder wie...

smeexs 09. Aug 2014

das geht noch weit besser , 30 sec werbung 37 sec trailer , da hab ich ja auf pro7 (was...

exi 08. Aug 2014

Ich dachte eher an das Flashgame was vor einiger Zeit die Runde machte...

Anonymer Nutzer 29. Jul 2014

Geschlecht? Ich dachte da jetzt eher an Person. Aber wenn du die körperliche Schwäche...

ap (Golem.de) 29. Jul 2014

Und auch hier wird geschlossen, bevor noch ein paar Schubladen weiter unten bedient werden.



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