• IT-Karriere:
  • Services:

Lieber Satellit oder DVB-T: Zahl der Haushalte mit TV-Kabelanschlüssen sinkt

In Deutschland nutzen weniger Menschen das TV-Kabelnetz. Zugleich steigt die Zahl der Satellitenschüsseln. Jeder vierte Haushalt hatte 2011 einen Receiver für DVB-T.

Artikel veröffentlicht am ,
Lieber Satellit oder DVB-T: Zahl der Haushalte mit TV-Kabelanschlüssen sinkt
(Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Der Anteil der Haushalte mit TV-Kabelnetzanschlüssen ist im Jahr 2011 in Deutschland von 50 Prozent auf 46 Prozent zurückgegangen. Das gab das Statistische Bundesamt im Vorfeld der 52. Internationalen Funkausstellung (Ifa) in Berlin bekannt. Die Februar-2012-Ausgabe der Zeitschrift Test berichtete, dass sich 2011 fast 450.000 Haushalte vom Kabelfernsehen verabschiedet haben. Die meisten wechselten zum Satellitenempfang, weil sie so die monatliche Kabelgebühr sparen und mehr HD-Sender empfangen.

Stellenmarkt
  1. freiheit.com technologies, Hamburg
  2. Palmer AG, Würzburg, Leipzig (Home-Office möglich)

Die Ausstattung mit Satellitenempfangsgeräten erhöhte sich in diesem Zeitraum von 39 Prozent auf 42 Prozent.

Im Jahr 2011 nutzte jeder vierte Haushalt einen Receiver für den digitalen terrestrischen Empfang (DVB-T). Das waren mehr als doppelt so viele Haushalte wie im Jahr 2007 mit 12 Prozent. Im Jahr 2007 wurde die Ausstattung der Haushalte mit solchen Empfangsgeräten erstmals von Destatis abgefragt.

Mieterbund, Wohnungsunternehmen und Verbraucherschützer forderten im Juli 2012, die Grundverschlüsselung des Digitalempfangs freier privater TV-Programme aufzugeben. Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), erklärte: "Es ist dreist, frei empfangbare TV-Programme erst zu verschlüsseln, um dann für die Entschlüsselung Geld zu verlangen. Das ist moderne Wegelagerei."

Zugleich ist das Interesse an hochauflösenden Programmen groß: Insgesamt 68 Prozent der Zuschauer, die bereits hochauflösendes Fernsehen nutzen, wünschen sich mehr Programme in der erhöhten Auflösung.

Anfang 2012 standen in vier von fünf Haushalten (78 Prozent) Flat-TVs. Bis 2016 soll der Anteil nach Bitkom-Berechnungen auf 98 Prozent steigen. Einer der Hauptgründe für die Anschaffungen sei die höhere Bildqualität.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X für 469€)

Anonymer Nutzer 29. Aug 2012

Zum Glück sind die meisten Satellitenschüsseln ja unübersehb... ähm... unsichtbar...

flasherle 29. Aug 2012

ja HD aber eben nicht alles, sondern normale Digitalsender kann man auch ohne alles...

debattierer 29. Aug 2012

"Anfang 2012 standen in vier von fünf Haushalten (78 Prozent) Flat-TVs" Was ist denn das...

gollumm 29. Aug 2012

Hier gings aber ja nicht um DVB-C sondern noch um das Analoge Signal. Ich hab ja noch ne...

geeky 29. Aug 2012

Ach, Schüssel einfach in der gleichen Farbe des Daches kaufen, dann fällt die schon so...


Folgen Sie uns
       


Fotos kolorieren mit einem Klick per KI - Tutorial

Wir zeigen, wie sich ein altes Bild schnell kolorieren lässt - ganz ohne Photoshop.

Fotos kolorieren mit einem Klick per KI - Tutorial Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /