Lieber OLED: Samsung stellt LCD-Fertigung ein

Samsung wird künftig keine eigenen LCDs für seine Fernseher mehr bauen und stattdessen die OLED-Produktion erhöhen.

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Samsung will lieber mehr OLED-Panels bauen.
Samsung will lieber mehr OLED-Panels bauen. (Bild: JUNG YEON-JE/AFP via Getty Images)

Der südkoreanische Hersteller Samsung plant offenbar, seine letzten Produktionsstätten für LC-Panels in Südkorea zu schließen. Das berichtet die Branchenzeitung Digitimes unter Berufung auf lokale Medienunternehmen in Südkorea.

Demnach will Samsung auf den bisherigen Produktionsstraßen künftig OLED-Panels fertigen. Dabei soll es sich um 6G-OLED-Panels für kleine und mittelgroße Geräte handeln, also etwa Smartphones, Tablets und kleinere Monitore.

An einem weiteren Standort (Fabrik L8-1) wurde die Produktionsstraße für große LCDs mit einer für ebenfalls große OLED-Bildschirme ersetzt. Digitimes zufolge sollen dort monatlich 30.000 Panels gefertigt werden. Insgesamt will Samsungs Displaysparte in der Fabrik L8-1 im Jahr Bildschirme für eine Million Fernseher in der Größe von 55 und 65 Zoll bauen. An dem Standort soll es weitere Freiflächen geben, die mit zusätzlichen OLED-Produktionsstraßen gefüllt werden sollen.

Anlagen werden an andere Hersteller verkauft

Das nicht mehr benötigte LCD-Equipment will Samsung an andere Fertiger verkaufen, vor allem an Unternehmen aus China. So sollen BOE und China Star Optoelecronics Technology (CSOT) an den Anlagen interessiert sein.

Dass Samsung die Fertigung von LCD-Fernsehern aufgibt, bedeutet der Schritt nicht. Wie Winfuture schreibt, will der Hersteller auch weiterhin Fernseher mit LC-Bildschirmen bauen, wird die benötigten Panels allerdings künftig bei externen Fertigern einkaufen - etwa bei BOE.

Samsung hat bereits vor einiger Zeit angekündigt, sich verstärkt auf die Produktion von OLED-Panels zu konzentrieren. Samsung ist Marktführer im Bereich der Flachbildfernseher und einer der größten Hersteller von OLED-Displays. Darunter fallen auch flexible OLED-Bildschirme.

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