Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Golem Plus Artikel
Lichtverschmutzung:
Was Philips Hue mit der Tierwelt im Garten macht

LEDs für den Garten sind energiesparend und praktisch – für Menschen und manche Fledermäuse. Für viele Tiere haben sie jedoch fatale Auswirkungen. Aber mit einigen Änderungen lässt sich die Gartenbeleuchtung so gestalten, dass sich auch Tiere wohlfühlen.
/ Werner Pluta
152 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Philips Hue Outdoor Lightstrip: das Licht dekorativ und punktuell ausrichten (Bild: Signify)
Philips Hue Outdoor Lightstrip: das Licht dekorativ und punktuell ausrichten Bild: Signify

Leuchtdioden überall: Kürzlich hat Philips Signify vorgestellt, einen wetterfesten Streifen aus Leuchtdioden (LED) für den Garten. Auf den ersten Blick ein harmloses Gadget – doch einige Kommentatoren äußerten im Forum ihren Unmut darüber. Produkte wie diese, kritisieren sie, trügen zur Lichtverschmutzung bei und schadeten der Umwelt. Für uns ein Anlass, bei einer Expertin nachzufragen.

"Das ist das Problem heute noch mit der Beleuchtung, dass wir tatsächlich in das Leuchtmittel hineinschauen können und von weit entfernt schon die Straßenbeleuchtung oben an den Leuchtköpfen sehen", sagt Sibylle Schroer im Gespräch mit Golem.de. "Eigentlich müssten wir das Licht dort oben gar nicht sehen, sondern nur auf der Straße und auf dem Objekt, das es erhellen soll." Schroer ist wissenschaftliche Koordinatorin der Arbeitsgruppe Lichtverschmutzung und Ökophysiologie am Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei(öffnet im neuen Fenster) (IGB) und wurde im vergangenen Jahr für ihre wissenschaftliche Arbeit zur Lichtverschmutzung mit dem Galileo Award(öffnet im neuen Fenster) der International Dark Sky Association(öffnet im neuen Fenster) (IDA) ausgezeichnet.

Golem Plus Artikel