Form der Lampen und Lichtfarbe

Das wird durch die LED-Technologie verstärkt, da LEDs bei weniger Leistungsaufnahme heller leuchten als konventionelle Gasentladungslampen. Wenn die Vorteile der LED-Technologie der digitalen Dimmung nicht genutzt werden und sie in Leuchtenkörper von Gasentladungslampen installiert werden, wird es einfach nur heller und das Licht blendet. Ein Leuchtendesign, das ausschließlich nach unten strahlt, sowie eine stufenweise Dimmung könnten Abhilfe schaffen.

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Letztere könnte beispielsweise so aussehen: In den frühen Abendstunden, wenn noch viele Menschen unterwegs sind, werden die Straßen gut ausgeleuchtet. Wenn sie sich langsam leeren, vielleicht gegen 22 Uhr, werden die Laternen gedimmt, dann eventuell ein weiteres Mal um Mitternacht. Oder es könnte wie in Hamburg Smart Lighting eingesetzt werden: Straßenlaternen, die mit Sensoren ausgestattet sind und nur dann leuchten, wenn sich ein Fußgänger oder Fahrradfahrer nähert.

Helfen kann schließlich auch die Farbe des Lichts. "Organismen reagieren unterschiedlich auf die spektrale Zusammensetzung des Lichts", erläutert die Forscherin Sibylle Schroer. "Man kann das nicht verallgemeinern, aber in der Summe reagiert die höchste Anzahl an Organismen auf den Blaulichtanteil und den ultravioletten Anteil des Lichts." Wobei Letzterer ohnehin bei modernen Lampen herausgefiltert wird. Natriumdampflampen sind mit ihrem gelblichen Licht geeigneter für die Außenbeleuchtung als kaltweiße LEDs, die einen höheren Anteil an blauem Licht haben.

Geeignet sind auch LEDs mit reduziertem Blaulichtanteil, warmweiß oder bernsteinfarben. Das ist übrigens auch für uns Menschen besser: Helles, bläuliches Licht, das ins Schafzimmer strahle, kann bei empfindlichen Menschen zu Schlafstörungen führen.

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An der Straßenbeleuchtung kann der Einzelne wenig ändern. An der Beleuchtung des Gartens und des Balkons hingegen schon. "Man sollte in seinem Garten die Nachtlandschaft schützen für die Wildtiere, indem man das Licht dahin lenkt, wo man es braucht", sagt die Wissenschaftlerin und empfiehlt, dabei auch gleich auf die Lichtfarbe zu achten: "Da, wo ich im Sommer mit meinen Gästen sitze, möchte ich Licht haben. Ein kaltweißes Licht macht mir da keinen Spaß. Warmweißes oder oranges Licht dagegen ist sehr angenehm."

Die Solarlampen möchte die Expertin für Lichtverschmutzung am liebsten ganz aus den Gärten verbannen: Eine solche Lampe zu produzieren, erfordere sehr viel mehr Energie, als sie je in ihrer Betriebsdauer abgebe. Danach müsse sie als Sondermüll entsorgt werden. Sie sollte nur dann angeschafft werden, wenn sie unbedingt benötigt wird und nicht nur als zusätzliches, dekoratives Licht dient. Außerdem leuchten sie die ganze Nacht. Licht sollte aber ausgeschaltet werden, wenn es nicht mehr gebraucht wird.

"Dabei hat man im Wohnzimmer meist wunderschöne Lampenschirme", sagt Schroer, "die ganz weit über das Leuchtmittel reichen. Das kann man im Garten auch machen, so dass das Licht dekorativ und punktuell ausgerichtet ist - und bitte von oben nach unten und nicht in die andere Richtung."

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 Lichtverschmutzung: Was Philips Hue mit der Tierwelt im Garten macht
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S-Talker 16. Okt 2018

Eben nicht. Das Haus wo es mehr zu holen gibt und das wo keiner das ist, ist...

Trolem 04. Okt 2018

Es ist ja so dass die Lichtverschmutzung durch jeden Mieter mitgezahlt werden muss, ob er...

RüPe 04. Okt 2018

Einspruch: Selbst die Lebensdauer ist kein Argument mehr. Es gibt längst Natriumdapf...

Ravenstein 04. Okt 2018

Also soll es der Einbrecher oder IS-Mörder leichter haben und die Fledermaus kriegt...

das-emu 02. Okt 2018

Mono, nur eine einzelne Pflanzenart. 15×50 cm nur Kartoffeln isoliert ist Mono, 4x...



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