Abo
  • Services:

Lichtgeschwindigkeit: Neutrinos sind ganz normal

Der Cern-Forschungsdirektor hat auf einer Konferenz bestätigt: Neutrinos sind nicht schneller als Licht. Messungen aller vier Detektoren unter dem Gran Sasso haben ergeben, dass sich die Elementarteilchen an die kosmische Geschwindigkeitsbegrenzung halten.

Artikel veröffentlicht am ,
Opera-Experiment: gemeinsam besser messen
Opera-Experiment: gemeinsam besser messen (Bild: Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)

Das europäische Kernforschungszentrum Cern hat die Welt der Naturwissenschaften wieder geradegerückt: Neutrinos sind nicht schneller als das Licht, hat Cern-Forschungsdirektor Sergio Bertolucci auf einer Konferenz erklärt. Zu diesem Ergebnis seien mehrere Detektoren unter dem italienischen Berg Gran Sasso gekommen.

Schneller als die Physik erlaubt

Stellenmarkt
  1. Diehl Metering GmbH, Nürnberg
  2. Haufe Group, Berlin

Im September 2011 hatte das Cern die wissenschaftliche Welt mit der Nachricht überrascht, Neutrinos seien schneller als das Licht. Die Wissenschaftler des Opera-Experiments wollten gemessen haben, dass die Elementarteilchen für die 730 Kilometer lange Strecke von Genf zum Gran Sasso 60 Nanosekunden weniger brauchten als das Licht. Das hätte das Standardmodell, nach dem nichts schneller sein kann als Licht, über den Haufen geworfen.

  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: Marco Pinarelli)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
  • Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)
Opera-Experiment (Quelle: INFN - Istituto Nazionale di Fisica Nucleare)

Schon von Anfang an zogen die Forscher einen Messfehler in Betracht. Im Februar 2012 erhärtete sich der Verdacht - ein Fehler im Zeitnahmesystem kristallisierte sich als Ursache heraus.

Übereinstimmung von vier Detektoren

Messungen mit allen vier Detektoren, im Fachjargon: Experimente, unter den Abruzzen - neben Opera sind das Borexino, Icarus und LVD - hätten übereinstimmend gezeigt, dass sich die Neutrinos an die Naturgesetze hielten und nicht mit Überlichtgeschwindigkeit von der Schweiz nach Italien reisten, erklärte Bertolucci auf der International Conference on Neutrino Physics and Astrophysics, die gegenwärtig im japanischen Kyoto stattfindet.

"Auch wenn das Ergebnis nicht so aufregend ist, wie wir es uns gewünscht hätten, so ist es doch das, was wir alle im Innersten erwartet haben", sagte Bertolucci. "Die Geschichte hat die öffentliche Vorstellungskraft gepackt, und sie hat Menschen einen Einblick in wissenschaftliche Methoden gegeben: Ein unerwartetes Ergebnis ist auf den Prüfstand gekommen, gründlich überprüft und schließlich dank der Zusammenarbeit zwischen normalerweise konkurrierenden Experimenten behoben worden. So kommt Wissenschaft voran."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 469€ + Versand (Bestpreis!)
  2. 482,99€ inkl. Versand (aktuell günstigste GTX 1080)

IT.Gnom 11. Jun 2012

Nur dass nicht, Gott bewahre. Behaltet den morecomp mal lieber , und verbessert mal den...

Kaiser Ming 11. Jun 2012

genau und beruft nicht eine riesen pressekonferenz ein bist du so naiv oder tust du nur...

SoniX 11. Jun 2012

Hallo Mag, Ich muss sagen: Sehr schön geschrieben. Danke sehr :-)

Endwickler 11. Jun 2012

He, sei mal lieber ehrlich zu dir selber: Du magst das Licht, aber überlichtschnelle...

uwe81 08. Jun 2012

Es wurde ja gecheckt und ge-recheckt, aber diese Experimente sind so unglaublich...


Folgen Sie uns
       


Smarte Soundbars - Test

Wir haben die beiden ersten smarten Soundbars getestet. Die eine ist von Sonos, die andere von Polk. Sowohl die Beam von Sonos als auch die Command Bar von Polk dienen dazu, den Klang des Fernsehers zu verbessern. Aber sie können auch als normale Lautsprecher verwendet und dank Alexa auch mit der Stimme bedient werden. Zudem lässt sich auf Zuruf ein Fire-TV-Gerät verbinden und mit der Stimme steuern. Allerdings reagieren beide Soundbars dabei zu träge.

Smarte Soundbars - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Spezial Unabhängige Riesen und Ritter für Nintendo Switch
  2. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  3. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  2. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa
  3. Elektromobilität Elektrisches Surfboard Rävik flitzt übers Wasser

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /