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Lichtfeldkamera: Lytro will in neue Märkte einsteigen

Das Startup Lytro, das durch seine Lichtfeldkameras Bekanntheit erlangte, will seine Technik künftig auch lizenzieren. Für die Entwicklerplattform verlangt Lytro einen stolzen Preis. Die ersten Kunden sind dennoch schon gefunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Von der Illum wurden Zehntausende verkauft.
Von der Illum wurden Zehntausende verkauft. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Lytro hat bislang zwei Lichtfeldkameras entwickelt. Das neue Modell Illum ist eine Bridekamera mit lichtstarkem Zoomobjektiv, die Fotos inklusive Tiefeninformationen aufnehmen kann. Lichtfeldkameras nehmen die Farbe, Intensität und Richtung des einfallenden Lichts auf, während herkömmliche Kameras die Richtungsinformation nicht festhalten können. Bei den Bildern der Lytro-Kameras kann der Benutzer nachträglich auf jeden beliebigen Punkt eines Fotos scharfstellen.

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Diese Technik interessiert auch andere Unternehmen. Lytro bietet nun eine Entwicklerplattform an. Mit der Lytro Platform kann die Lichtfeldfotografie einem Bericht von Recode zufolge auch in anderen Bereichen wie Militär, Medizin- und Sicherheitstechnik eingesetzt werden. Das Entwicklerkit kostet ab 20.000 US-Dollar. Darin enthalten ist ein Toshiba-Bildsensor mit einer Auflösung von 41 Megapixeln, ein Objektiv mit C-Mount-Anschluss und einer Blende von f/2, ein Motherboard, ein Verschluss sowie Software und Skripte zum Entwickeln von Rohdatenbildern und dem Ansprechen der Serienbild- und Belichtungsreihenfunktion.

  • Ren Ng präsentiert die Lytro Illum auf der Photokina 2014. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es ist die zweite Lichtfeldkamera, die das kalifornische Unternehmen entwickelt hat. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Eine solche Kamera erfasst mit einem speziellen Sensor unter anderem die Richtung, aus der Licht einfällt - das ermöglicht neuartige Bilder. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Sensor der Illum erfasst 40 Millionen Lichtstrahlen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Display der Kamera hat eine ähnliche Auflösung wie das eines Smartphones. Die Datenverarbeitung übernimmt ein Snapdragon 808. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Objektiv hat einen Brennweitenbereich von 30 bis 250 mm und wurde eigens für die Kamera entwickelt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es hat eine sehr kurze Naheinstellgrenze - auch Objekte ganz knapp vor der Linse werden scharf abgebildet. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf dem Monitor sieht der Fotograf ein normales Sucherbild. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Funktion Depth Assist soll ihm bei der Komposition eines Bildes helfen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Lytros erste Lichtfeldkamera hat ein eher unkonventionelles Design. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Ren Ng präsentiert die Lytro Illum auf der Photokina 2014. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Lytro sagte Recode, dass einer der ersten Kunden die NASA sei, die Lichfeldfotografie unter Umständen bei künftigen Erkundungsmissionen auf anderen Planeten einsetzen wolle. Auch mit Entwicklern autonom steuernder Autos gebe es Kontakt.

Wieviele der eigenen Kameras Lytro bislang verkauft habe, verrät das Unternehmen nicht. Lytro-Chef Jason Rosenthal sagte Recode lediglich, dass von der Illum Zehntausende verkauft worden seien. Weitere Generationen von Lichtfeldkameras sollten bald folgen.

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mainframe 07. Nov 2014

Ich hatte vor ein paar Wochen die Kamera in der Hand und konnte damit spielen. Noch...

Gogol 07. Nov 2014

Das neue Modell Illum ist eine Bridekamera...


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