Lichtfeldkamera: Lytro Illum macht nur 4 Megapixel große 2D-Bilder

Lytro hat einige weitere technische Daten zu seiner neuen Lichtfeldkamera Illum veröffentlicht, die das Unternehmen im Sommer auf den Markt bringen will. Die Kamera hat im 2D-Bereich allerdings einen entscheidenden Nachteil.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Lytro Illum
Lytro Illum (Bild: Lytro)

Die Lichtfeldkamera Lytro Illum erreicht eine deutlich höhere Auflösung als ihr Vorgänger und soll 40 Millionen Lichtstrahlen einfangen statt nur 11 Millionen. Diese etwas irritierende Auflösungsangabe entsteht durch die Technik, mit der die Kamera arbeitet. Sie nimmt nicht nur Farbe und Intensität, sondern auch die Richtung des einfallenden Lichts auf. Das ermöglicht es, Bilder im Nachhinein am Rechner oder auf dem Tablet und Smartphone an beliebiger Stelle zu fokussieren.

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Die Bilder der Lytro Illum müssen natürlich trotzdem auf herkömmlichen Bildschirmen dargestellt werden. Die Auflösung liegt bei lediglich 4 Megapixeln, wie der Hersteller nun mitteilte.

  • Lytro Illum (Bild: Lytro)
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  • Lytro Illum (Bild: Lytro)
  • Lytro Illum (Bild: Lytro)
Lytro Illum (Bild: Lytro)

Das 8fach-Zoom der Kamera deckt einen Brennweitenbereich von 30 bis 250 mm (KB) ab und besitzt eine durchgehende Anfangsblende von f/2. Die kürzeste Belichtungszeit beträgt 1/4.000 Sekunde.

Für die Bildverarbeitung arbeitet in der Kamera ein Snapdragon-Prozessor mit vier Kernen von Qualcomm. Den Weißabgleich kann die Kamera automatisch vornehmen oder diese Aufgabe dem Fotografen überlassen.

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Die Kamera misst 86 x 145 x 166 mm und wiegt 940 Gramm. Das Gehäuse ist aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung gefertigt. Gespeichert werden die Aufnahmen auf einer SD-Karte.

Vor und nach der Aufnahme zeigt die Kamera in ihrem 4 Zoll großen Klappdisplay (1,152 Millionen Bildpunkte) ein Histogramm an und kann sowohl in einem Programmmodus als auch mit einer Verschlussautomatik oder einer ISO-Automatik betrieben werden. Die manuelle Steuerung der Parameter ist genauso vorgesehen wie eine automatische Belichtungsreihe.

Einen Blitzkontakt ermöglicht der Anschluss einer externen Lichtquelle. Außerdem kann die Kamera über einen Selbst- und einen Fernauslöser zum Fotografieren gebracht werden. Ein WLAN-Modul für IEEE 802.11a/b/g/n/ac ist eingebaut, damit die Kamera ihre Bilder zum Rechner übertragen und von diesem gesteuert werden kann. Ob auch eine Smartphone-Steuerung möglich wird, ließ Lytro offen. Die Kamera soll im Juli 2014 für rund 1.600 Euro erscheinen.

Angeblich soll Lytro auch an einer weiteren Lichtfeld-Kamera auf Android-Basis arbeiten, die noch im Herbst 2014 erscheinen soll.

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JTR 12. Jun 2014

Nähme mich auch wunder.

cynicer 12. Jun 2014

Noch sind aber Lytro und 4k exotisch. Also reichen die 4MP erstmal für einen FullHD...

Anonymer Nutzer 12. Jun 2014

Das Vorgängermodell muss man auch eher als "proof of concept" sehen. Die Illum macht...

Replay 12. Jun 2014

Vielleicht hätte der Kameramann lieber zum klassischen Camcorder greifen sollen. Das hier...



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