Lichtfeldkamera: Googles neue Kamera nimmt volumetrische Videos auf

Das Aufnahmesystem besteht aus 46 Einzelkameras, deren Bilder ein KI-Algorithmus montiert.

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Googles volumetrische Kamera: 46 Actioncams
Googles volumetrische Kamera: 46 Actioncams (Bild: Google/Screeshot: Golem.de)

Ein Video aufzunehmen, in das der Zuschauer eintauchen kann, ermöglicht ein Aufnahmesystem, das Google entwickelt hat. Es besteht aus 46 Kameras, die auf einem großen Ball angeordnet sind. In den damit aufgenommenen Videos kann sich der Betrachter in eingeschränktem Rahmen bewegen.

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Das Aufnahmesystem besteht aus 46 Einzelkameras, die auf eine Kunststoffkugel mit einem Durchmesser von 92 cm montiert sind. Die Kameras sind in einer Entfernung von 18 cm zueinander angeordnet. Sie haben jeweils ein Sichtfeld von 120 x 90 Grad. Die Sichtfelder überlappen, um die Bilder der einzelnen Kameras zu einem montieren zu können.

Das Montieren übernimmt eine Software. Dabei kommt Deepview zum Einsatz, ein Algorithmus mit künstlicher Intelligenz (KI). Aus den Bildern der Actioncams wird ein volumetrisches Video erzeugt, dessen Betrachtung neue Möglichkeiten eröffnet.

Die Videos können in einer VR-Brille oder auch im Browser dargestellt werden. Der Betrachter kann sich in sechs Freiheitsgraden bewegen. Das bedeutet, er kann den Kopf bewegen, die Perspektive ändern oder hinter ein Objekt schauen. Laut Google hat er einen Betrachtungsraum mit einem Durchmesser von 70 cm. Für ein echtes volumetrisches Video ist ein deutlich größeres und aufwendigeres Studio nötig.

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Google beschäftigt sich schon seit längerem mit Lichtfeld-Aufnahmetechnik. 2018 wurde eine entsprechende Kamera vorgestellt, die aus zwölf Einzelkameras besteht. Kurz darauf kaufte Google den Lichtfeldkamera-Hersteller Lytro und schloss ihn wenig später. Die Beschäftigen wechselten zu Google.

Google will die Kamera im kommenden Monat auf der Konferenz Siggraph vorstellen.

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