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Baut Apple Lichtfeldkameras ins iPhone?
Baut Apple Lichtfeldkameras ins iPhone? (Bild: Lytro)

Lichtfeldkamera Apple patentiert Lytro-artige Kamera

Apple hat in den USA ein Patent für eine Lichtfeldkamera zugesprochen bekommen, bei deren Aufnahmen der Schärfepunkt nachträglich festgelegt werden kann.

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Lichtfeldkameras sind für die meisten Kenner der Materie fast synonym mit dem Namen Lytro. Das Unternehmen hat die bislang einzige Kamera dieses Typs für den Massenmarkt vorgestellt. Apples Patent beschreibt nach Angaben der Website Appleinsider ebenfalls eine solche plenoptische Kamera, bei der der Fotograf im Nachhinein die Schärfe selbstständig auf einen beliebigen Punkt des Bildes legen kann.

Apple erwähnt Lytro sogar in der Patentschrift als Prior Art, betont jedoch, dass sich sein eigenes System an entscheidenden Punkten davon unterscheidet. Sonst wäre es auch von vornherein nicht patentfähig.

Apples System beinhaltet ein Mikrolinsenmodul, das sich zwischen dem Bildsensor und einer externen Optik bewegen lässt. So kann die Kamera in unterschiedliche Modi gebracht werden - entweder lassen sich damit normale, hochauflösende Fotos machen oder niedriger auflösende, aber dafür refokussierbare Aufnahmen. Im Gegensatz zu der kastenförmigen Lytrokamera soll diese Technik auch in einem iPhone oder einer Zusatzkamera untergebracht werden können, die dann ans Smartphone gesteckt wird.

Die Lytro-Lichtfeldkamera sieht aus wie eine kleine Schachtel mit einer Linse an der Vorder- und einem winzigen Touchscreendisplay mit 33 mm Diagonale auf der Rückseite. Für den Einbau in ein Smartphone ist die Kamera allerdings noch viel zu groß. Doch das könnte sich durch den Technikfortschritt bald ändern.

Das Patent 8,593,564 wurde schon 2011 eingereicht. Ob daraus jemals ein marktfähiges Produkt wird oder Apple die Schutzrechte nur zur Abwehr von möglichen Produkten seiner Konkurrenten nutzt, lässt sich aus der Patentschrift heraus nicht interpretieren.

In seinen letzten Lebensmonaten hat sich Steve Jobs nach Angaben von Buchautor Lashinsky mit Ren Ng getroffen. Ng leitet die Firma Lytro. Ng traf sich mit Jobs in dessen Haus im kalifornischen Palo Alto, um die Lytro-Technik vorzuführen. Jobs bat ihn daraufhin um eine Liste mit drei Dingen, die der Lytro-Chef gerne mit Apple zusammen machen würde. Jobs sagte demnach, er wolle drei Produkte revolutionieren: den Fernseher, die Fotografie und Schulbücher.


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nykiel.marek 28. Nov 2013

Ich nutze Autocorrect aber weil ich hin und wieder beim Tippen die Buchstaben vertausche...

zilti 27. Nov 2013

Tja, so schnell ist man dann wieder auf dem Boden der Realität... Aber, PS, "den...

nykiel.marek 27. Nov 2013

Mir ging es eigentlich nicht um dieses konkrete Patent sondern und das System an sich...

nykiel.marek 27. Nov 2013

Ich bin mir nicht sicher, was ich davon in einem Smartphone halten soll. Einerseits kommt...

nykiel.marek 27. Nov 2013

... nicht deren Inhalt. LG, MN



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