Abo
  • Services:
Anzeige
Lytro Illum (auf der Photokina 2014): neue Funktionen per Softwareaktualisierung
Lytro Illum (auf der Photokina 2014): neue Funktionen per Softwareaktualisierung (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Lichtfeldfotografie: Lytro will in Video und virtuelle Realität investieren

Lytro Illum (auf der Photokina 2014): neue Funktionen per Softwareaktualisierung
Lytro Illum (auf der Photokina 2014): neue Funktionen per Softwareaktualisierung (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Video und virtuelle Realität: Der US-Kamerahersteller Lytro ändert seinen Fokus. Für die Neuausrichtung gab es Geld von Investoren. Den Preis zahlt ein Teil der Belegschaft.

Anzeige

Das US-Unternehmen Lytro, Hersteller der Lichtfeldkamera Illum, will sein Geschäftsfeld verschieben: Es will in den Bereichen Video und virtuelle Realität (VR) aktiv werden. Für die Belegschaft hat das drastische Folgen.

Das Unternehmen hat in einer Finanzierungsrunde 50 Millionen US-Dollar bekommen. Damit will Lytro den Einstieg in die neuen Geschäftsfelder finanzieren. Der Markt für VR-Geräte wachse gerade stark, sagte Lytro-Chef Jason Rosenthal dem US-Techniknachrichtenangebot Recode.

Lichtfeldbilder für VR-Geräte

Die Inhalte für die VR-Brillen kämen aber meistens aus dem Computer. Bilder aus der realen Welt so aufzunehmen, dass sie mit einer VR-Brille betrachtet werden könnten, sei hingegen schwierig und aufwendig. Mit einer Lichtfeldkamera sei es aber möglich, Bilder für VR-Anwendungen aufzunehmen. Eine Lichtfeldkamera hält neben Helligkeit und Farbe auch räumliche Informationen über das Licht fest. So ist es beispielsweise möglich, aus einem Bild, das mit einer Lichtfeldkamera aufgenommen wurde, ein 3D-Bild zu erstellen.

Die Lytro Illum und das Vorgängermodell nehmen nur Standbilder auf. Die Lichtfeldtechnik sei aber durchaus videofähig, sagte Lytro-Gründer Ren Ng Golem.de im vergangenen Jahr. Lichtfeldvideo sei durchaus auf dem Plan. Aber das bedeute auch einen erheblichen Entwicklungsaufwand.

Entlassen, um einzustellen

Für die neue Ausrichtung werde das Unternehmen einen Teil der Mitarbeiter entlassen, kündigte Rosenthal an. "Wir werden Einschnitte in einigen Bereichen machen, damit wir in neuen Bereichen Personal einstellen können", sagte Rosenthal. Lytro habe zwar eine gute Finanzierung bekommen, aber die sei auch nicht unbegrenzt.

Deshalb hätten sie "ein paar ziemlich harte Entscheidungen" treffen müssen. Konkret bedeutet das: Lytro wird zwischen 25 und 50 Mitarbeiter entlassen. Das Unternehmen hat derzeit 130 Mitarbeiter.

Die Lichtfeldfotografie wird Lytro allerdings nicht aufgeben. Rosenthal kündigte neue Funktionen für das aktuelle Modell Illum an. Sie sollen über Softwareaktualisierungen im Laufe des Jahres veröffentlicht werden. Ein neues Kameramodell ist für das kommende Jahr geplant. Ng wird Lytro im Laufe dieses Jahres verlassen und einen Lehrstuhl an der University of California in Berkeley annehmen.


eye home zur Startseite
Lichtfeld 26. Feb 2015

Mal ein kleinen Tip Objekt mit Video Lichtfeld Technologie aufnehmen Sensoren gibt es...

MaX 26. Feb 2015

Lytro hat es mit der Software eh nicht so, das ist wie bei vielen anderen Hardware Buden...

ChemoKnabe 26. Feb 2015

... zum mindest die nächste Stufe davon.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. DFS Aviation Services GmbH, Langen
  3. über JobLeads GmbH, Zürich
  4. Allianz Deutschland AG, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. 30,99€
  2. (heute u. a. mit Soundbars und Heimkinosystemen, ASUS-Notebooks, Sony-Kopfhörern, Garmin...

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Banana Pi M2 Berry: Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert
Banana Pi M2 Berry
Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert
  1. Die Woche im Video Mäßige IT-Gehälter und lausige Wahlsoftware
  2. Orange Pi 2G IoT ausprobiert Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone

Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

Mini-Smartphone Jelly im Test: Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
Mini-Smartphone Jelly im Test
Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
  1. Leia RED verrät Details zum Holo-Display seines Smartphones
  2. Smartphones Absatz in Deutschland stagniert, Umsatz steigt leicht
  3. Wavy Klarna-App bietet kostenlose Überweisungen zwischen Freunden

  1. Ich habe beides - Android und iOS

    Flasher | 00:34

  2. ...sprachen die Laien-Experten

    quark2017 | 00:33

  3. Re: Wie viel muss sich die dubiose "Antiviren...

    Arkarit | 00:28

  4. Re: AI gibt es nicht.

    Flasher | 00:18

  5. Re: Ist doch alles ganz einfach... LTE High Speed...

    Braineh | 19.09. 23:53


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel