Abo
  • Services:

Libreoffice: Document Foundation als deutsche Stiftung gegründet

Die Document Foundation ist nun offiziell eine Stiftung nach deutschem Recht. Sie vertritt die Libreoffice-Community nun auch in rechtlichen Belangen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Anwalt Mike Schinagl mit der Stiftungsurkunde
Der Anwalt Mike Schinagl mit der Stiftungsurkunde (Bild: Martin Bayer/CC-BY-SA 3.0)

Die Document Foundation ist knapp eineinhalb Jahre nach der Entstehung von Libreoffice offiziell als Stiftung nach deutschem Recht gegründet worden. Als Stifter fungiert der Verein Freies Office Deutschland, der die Libreoffice-Community seit dem Fork in rechtlichen Dingen vertritt, etwa beim Sammeln der Spenden. Diese Aufgaben übernimmt jetzt die Stiftung.

Stellenmarkt
  1. STW Sensor-Technik Wiedemann GmbH, Kaufbeuren
  2. Eckelmann AG, Wiesbaden

Gemäß der Satzung strebt die Stiftung an, die Office-Suite Libreoffice "jedermann, einschließlich Unternehmen und Behörden, zur Sicherung der vollständigen Teilhabe an einer digitalen Gesellschaft offen und ohne Beeinträchtigung des geistigen Eigentums an eigenen Dateien zur freien Nutzung zur Verfügung" zu stellen.

Während der Konferenz Fosdem ((Free and Open Source Software Developers' European Meeting) stellte die Libreoffice-Community auch einige Statistiken vor, die die Entwicklung der Office-Suite seit ihrem Entstehen im September 2010 aufzeigen. Demnach stieg die Anzahl der beitragenden Entwickler in diesem Zeitraum auf knapp 400. Außerdem umfassen die Codebeiträge der unabhängigen Entwickler in etwa so viel wie die jeweiligen Beträge von Entwicklern der Linux-Distributoren Red Hat und Suse.

Darüber hinaus arbeiten mehrere Entwickler daran, ungenutzte Methoden aus dem Quellcode zu entfernen und haben deren Anzahl in den vergangenen sechs Monaten um etwa die Hälfte reduziert. Die Statistiken sollen von nun an monatlich veröffentlicht werden.

Die aktuelle Version Libreoffice 3.5 steht seit wenigen Tagen zum Download für Windows, Mac OS X und verschiedene Linux-Distributionen bereit.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

    •  /