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Librem Mini v2: Verfügbarkeit und Fazit

Den Librem Mini v2 kann in verschiedenen Konfigurationen direkt auf der Hersteller-Webseite bestellt werden. In der Basisversion enthält er 8 GByte RAM und eine 250 GByte umfassende SATA-SSD. In dieser Konfiguration kostet er 700 US-Dollar. Mehr RAM oder schnellere und größere NVMe-SSDs gibt es gegen Aufpreis. Auch ein WLAN-/Bluetooth-Modul ist nicht enthalten, kann aber bei Bedarf für 29 US-Dollar dazu geordert werden.

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Standardmäßig bootet der Librem Mini mit Coreboot und Seabios. Wer das abgesicherte Pureboot bevorzugt, kann dies beim Bestellvorgang auswählen. Neben einer Installation des Payloads Heads umfasst dies auch den Librem Key. Kostenpunkt: 69 US-Dollar. Sollen Librem Key und Librem Mini in getrennten Paketen verschickt werden, kostet dies 84 US-Dollar. Purism bietet zudem einen Anti-Interdiction-Service für 250 US-Dollar an, bei dem unter anderem die Schrauben des Librem Mini mit Glitzernagellack versiegelt werden.

Preislich vergleichbar mit Intels Nuc

Damit ist der Librem Mini preislich durchaus mit ähnlich bestückten Nucs von Intel vergleichbar. So gibt es den NUC10 alias Frost Canyon (Test) mit ähnlicher Ausstattung und einem geringfügig langsameren Prozessor für ungefähr 640 Euro im Handel - ohne freie Firmware.

Wie alle anderen Geräte von Purism wird der Librem Mini v2 aus den USA verschickt. Entsprechend wird bei einer Lieferung nach Deutschland die Mehrwertsteuer von derzeit 16 Prozent fällig, Zoll muss auf Computer hingegen nicht entrichtet werden.

Purism setzt beim Versand auf DHL Express. "DHL übernimmt dann die Abwicklung und weist die MwSt auf der Rechnung aus", sagt Faerber. Dafür verlange DHL eine Servicegebühr von zwei Prozent des Zollwertes, mindestens jedoch 12,50 Euro. Diese entfalle jedoch, wenn man DHL eine Einzugsermächtigung erteile. Weitere Versandkosten verlange Purism nicht. Bei einer Lieferung nach Deutschland könne ein bis drei Wochen nach Bestellung mit dem Gerät gerechnet werden, erklärt Faerber.

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Fazit

Kurz zusammengefasst ist der Librem Mini ein Nuc für Linux, mit einer freien Firmware und einem verifizierten, abgesicherten Bootprozess.

Insbesondere bei Minirechnern oder Laptops ist nicht immer gesagt, dass jedes Bauteil problemlos mit Linux oder gar mit freier Firmware funktioniert, insbesondere das WLAN braucht fast immer eine unfreie Firmware. Beim Librem Mini muss man sich hier als Linux-Nutzender keine Sorgen machen.

Die Leistung und der Preis des Geräts überzeugen. Einzig mehr USB-C-Funktionen und -Anschlüsse vermissen wir. Ansonsten bietet der Rechner alles, was man zum Arbeiten oder zum Betreiben eines Mini-Servers oder einer Multimediastation braucht.

Die freie Firmware ist dabei nur ein Punkt. Denn das eigentlich Besondere ist Pureboot, durch das der Minirechner einen immens hohen Grad an Security bekommt. Ob man dies jedoch mit einem Rolling-Release-System wie Debian Testing beziehungsweise PureOS Byzantium betreiben möchte, steht auf einem anderen Blatt. Immerhin steht und fällt die Sicherheitsfunktion mit einem Signieren der Boot-Partition nach einer Änderung. Vergisst man dies, weiß man beim nächsten Neustart nicht, ob tatsächlich ein Angriff durchgeführt oder doch nur das Signieren nach dem Update vergessen wurde.

Abgesehen von Systemupdates bekommen wir im Alltag von den zentralen Sicherheitskomponenten Heads und Coreboot bis auf einen grün blinkenden Librem Key nichts mit - aber so soll es ja auch sein.

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 Sicherer mit Pureboot und Librem Key
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pool 01. Dez 2020

Aber beides sind Nomen im Maskulinum. Ô_o Der Nutzende. Der Nutzer.

DAASSI 30. Nov 2020

Eigentlich ist das doch der einzige Grund überhaupt Intel zu kaufen. AMD hat keine Out-of...

Dystopinator 28. Nov 2020

Wozu genau bitte? Das ist auch ein Fehler in der Politik seine Position nur noch...

Dystopinator 28. Nov 2020

PSP = AMD Platform Security Processor/AMD Secure Technology Ich rechne auch dieses...

wurstdings 25. Nov 2020

Na gut das ist ja auf allen größeren Plattformen seit mehreren Jahren Standard und MS...


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