Librem 5: Purism will erstmals Geräte frei verkaufen

Der für die Linux-Geräte wie das Librem 5 bekannte Hersteller Purism setzte bisher auf Crowdfunding und Vorbestellung. Das soll bald vorbei sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Librem 5 von Purism
Das Librem 5 von Purism (Bild: Purism)

Der für seine besonders freie Linux-Hardware bekannte Hersteller Purism baut erstmals in seiner Unternehmensgeschichte ein Lager für Geräte auf, die in den freien Verkauf kommen sollen. Das sagte Todd Weaver, CEO und Gründer von Purism im Interview mit dem Magazin The Register. Was für die meisten Hardware-Unternehmen ein übliches Verhalten ist, ist für Purism aber ein grundlegender Wechsel der Unternehmensstrategie.

Stellenmarkt
  1. Senior Software Developer (m/w/d)
    Allianz Technology SE, Stuttgart
  2. Entwicklungsingenieur Embedded Linux Systeme (m/w/d)
    Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont
Detailsuche

Das bisher übliche Verfahren zur Finanzierung der Geräte von Purism waren Crowdfundingkampagnen sowie klassische Vorbestellungen. Die Geräte wurden dann oft phasenweise ausgeliefert. Das ändert sich nun, wie Weaver bestätigt. Demnach ist das Unternehmen nur noch zwei Wochen davon entfernt, ausreichend Geräte des Linux-Smartphones Librem 5 auf Lager zu haben, um diese im freien Verkauf abzusetzen.

In dem Interview sagte Weaver: "Wir gehen jetzt dazu über, Lagerbestände zu halten und den Verkauf zu fördern." Und weiter: "Das mussten wir noch nie tun. Wir mussten noch nie derartige Verkäufe tätigen." Die bisherige Nachfrage nach den Geräten von Purism sei vor allem durch das Material erzeugt worden, das Purism selbst über seine zahlreichen Projekte veröffentlichte.

Zur finanziellen Lage des Unternehmens gab Weaver zwar nur wenig konkrete Details bekannt, sagte aber in dem Interview, dass die Anzahl der Verkäufe auch während der Covid-19-Pandemie gestiegen sei und das Unternehmen hauptsächlich über größere Umsätze wachse. Darüber hinaus habe Purism inzwischen mehr als 12 Millionen US-Dollar über eine Investmentprogramm eingesammelt und laut Aussagen von Weaver auch Kunden in Regierungen und Behörden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Eichrechtsverstoß
Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal

Teslas Supercharger in Deutschland sind wie viele andere Ladesäulen nicht gesetzeskonform. Der Staat lässt die Anbieter gewähren.

Eichrechtsverstoß: Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal
Artikel
  1. Bitblaze Titan samt Baikal-M: Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig
    Bitblaze Titan samt Baikal-M
    Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig

    Ein 15-Zöller mit ARM-Prozessor: Der Bitblaze Titan soll sich für Office und Youtube eignen, die Akkulaufzeit aber ist fast schon miserabel.

  2. Quartalsbericht: Huawei steigert den Umsatz trotz US-Sanktionen wieder
    Quartalsbericht
    Huawei steigert den Umsatz trotz US-Sanktionen wieder

    Besonders im Bereich Cloud erzielt Huawei wieder Zuwächse.

  3. Maschinelles Lernen und Autounfälle: Es muss nicht immer Deep Learning sein
    Maschinelles Lernen und Autounfälle
    Es muss nicht immer Deep Learning sein

    Nicht nur das autonome Fahren, sondern auch die Fahrzeugsicherheit könnte von KI profitieren - nur ist Deep Learning nicht unbedingt der richtige Ansatz dafür.
    Von Andreas Meier

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Palit RTX 3080 Ti 1.099€, Samsung SSD 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,99€, Samsung Neo QLED TV (2022) 50" 1.139€, AVM Fritz-Box • Asus: Bis 840€ Cashback • MindStar (MSI RTX 3090 Ti 1.299€, AMD Ryzen 7 5800X 288€) • Microsoft Controller (Xbox&PC) 48,99€ [Werbung]
    •  /