Librem 5: Purism will erstmals Geräte frei verkaufen

Der für die Linux-Geräte wie das Librem 5 bekannte Hersteller Purism setzte bisher auf Crowdfunding und Vorbestellung. Das soll bald vorbei sein.

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Das Librem 5 von Purism
Das Librem 5 von Purism (Bild: Purism)

Der für seine besonders freie Linux-Hardware bekannte Hersteller Purism baut erstmals in seiner Unternehmensgeschichte ein Lager für Geräte auf, die in den freien Verkauf kommen sollen. Das sagte Todd Weaver, CEO und Gründer von Purism im Interview mit dem Magazin The Register. Was für die meisten Hardware-Unternehmen ein übliches Verhalten ist, ist für Purism aber ein grundlegender Wechsel der Unternehmensstrategie.

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Das bisher übliche Verfahren zur Finanzierung der Geräte von Purism waren Crowdfundingkampagnen sowie klassische Vorbestellungen. Die Geräte wurden dann oft phasenweise ausgeliefert. Das ändert sich nun, wie Weaver bestätigt. Demnach ist das Unternehmen nur noch zwei Wochen davon entfernt, ausreichend Geräte des Linux-Smartphones Librem 5 auf Lager zu haben, um diese im freien Verkauf abzusetzen.

In dem Interview sagte Weaver: "Wir gehen jetzt dazu über, Lagerbestände zu halten und den Verkauf zu fördern." Und weiter: "Das mussten wir noch nie tun. Wir mussten noch nie derartige Verkäufe tätigen." Die bisherige Nachfrage nach den Geräten von Purism sei vor allem durch das Material erzeugt worden, das Purism selbst über seine zahlreichen Projekte veröffentlichte.

Zur finanziellen Lage des Unternehmens gab Weaver zwar nur wenig konkrete Details bekannt, sagte aber in dem Interview, dass die Anzahl der Verkäufe auch während der Covid-19-Pandemie gestiegen sei und das Unternehmen hauptsächlich über größere Umsätze wachse. Darüber hinaus habe Purism inzwischen mehr als 12 Millionen US-Dollar über eine Investmentprogramm eingesammelt und laut Aussagen von Weaver auch Kunden in Regierungen und Behörden.

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