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Librem 5: KDE unterstützt freies Smartphone mit Plasma-Oberfläche

Das Softwareprojekt KDE will auch ein freies Smartphone und unterstützt daher die Macher des Librem 5. Doch für die Finanzierung sieht es aktuell nicht gut aus.
/ Hauke Gierow
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KDE will Plasma auf Smartphones bringen. (Bild: KDE)
KDE will Plasma auf Smartphones bringen. Bild: KDE

KDE hat angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , die Kampagne für ein freies Smartphone auf Linux-Basis zu unterstützen. Auf dem Librem 5, das derzeit von Purism per Crowdfunding finanziert wird, könnte dann KDEs Benutzeroberfläche Plasma Mobile laufen. Lydia Pintscher vom KDE e.V. spricht von einem Traum der Community, der realisiert werden könnte.

Das Librem 5 soll aus möglichst freien Komponenten bestehen, lediglich beim Baseband wird wohl proprietäre Technik verwendet werden. Noch sind die Hardwaredetails des Smartphoneprojektes jedoch nicht final – und werden es auch nicht vor dem Ende der Crowdfunding-Kampagne im Shop von Purism(öffnet im neuen Fenster) sein. So ist zum Beispiel unklar, welchen Prozessor das 600 US-Dollar teure Smartphone haben wird.

KDE freut sich auf Purisms Hardwareplattform

"Vollen Zugang zu Purisms Hardware-Plattform zu haben, ist ein Traum für die KDE-Community," sagte Lydia Pintscher. "Die Partnerschaft mit Purism wird es uns das erste Mal ermöglichen, Plasma Mobile nahtlos in ein kommerziell erhältliches Gerät zu integrieren." Todd Weaver von Purism geht davon aus, dass KDEs Plasma ein "ernsthafter Anwärter" sei, dass Duopol von Android und iOS im Smartphonebereich zu brechen.

KDE Plasma Mobile (Herstellervideo)
KDE Plasma Mobile (Herstellervideo) (06:41)

Bis es soweit wäre, müsste allerdings noch viel Geld zusammenkommen. Die Kampagne hat bislang nur rund 22 Prozent des selbst gesteckten Ziels von 1,5 Millionen US-Dollar erreicht. Es verbleiben noch 38 Tage. Nutzer müssen zudem bereit sein, lange auf das Smartphone zu warten, die Auslieferung erfolgt nach Angaben der Projektpartner frühestens im Januar 2019.

Für Kunden aus Europa kommen zu den 600 US-Dollar weitere Kosten wie Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren. Sollte das Crowdfunding scheitern, bekommen Nutzer das investierte Geld zurück.


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