Ein Smartphone-Klotz mit ungewöhnlicher Hardware

Schon beim Auspacken des Geräts wird klar, dass das Librem 5 vor allem eines ist, nämlich ungewöhnlich. Denn mit 153 x 75 x 15,5 mm ist es zwar vergleichbar hoch und breit wie aktuelle Android-Geräte, dabei aber fast doppelt so dick. Mit einem Gewicht von 258 Gramm ist das Gerät zudem gut 50 Prozent schwerer als handelsübliche Smartphones. Im direkten Vergleich zu selbst mehrere Jahre alten Android-Telefonen wirkt das Librem 5 mehr wie ein unhandlicher Klotz als wie ein täglicher Begleiter in der digitalen Welt.

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Das Display misst 5,7 Zoll. Die Auflösung des kapazitiven IPS-Displays beträgt 1.440 x 720 Pixel, was zu einer Pixeldichte von 282 ppi führt. Das Glas ist zum Geräterand hin spürbar rund und endet auch in einer kleinen Fuge, an die das Gehäuse anschließt. Von den flachen Übergängen moderner Smartphones ist das Librem 5 also weit entfernt.

Herzstück des Geräts ist das SoC i.MX 8M von NXP mit vier ARM-Cortex-A53-Kernen bei 1,5 GHz Takt. Diesen zur Seite stehen 3 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte eMMC-Festspeicher. Eine Besonderheit daran ist die integrierte Vivante-GPU GC7000Lite, die wie das gesamte SoC selbst vor allem im industriellen Embedded-Bereich eingesetzt wird. Immerhin gibt es dafür mit Etnaviv seit langem einen freien und aktiv gepflegten Linux-Grafiktreiber. Das ist letztlich auch der Grund dafür, dass das Purism-Team das SoC gewählt hat. Auch die weiteren Hardwarebestandteile nutzen ausschließlich freie Treiber.

  • Das Librem 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Das Librem 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zur Netzwerkverbindung nutzt das Librem 5 das WLAN-Modul RS9116 für Dual-Band-Zugang nach 802.11 a/b/g/n alias Wi-Fi 4 sowie Bluetooth 5. Das eingebaute Modem mit Qualcomm-Technik BM818 von Broadmobi unterstützt LTE Cat 4. Beides ist als M.2-Karte integriert und damit langfristig austauschbar. Die Micro-SIM kann wie bei anderen Smartphones in den SIM-Kartenslot in der Gehäuseseite eingeführt werden. Als Anschlüsse kommen eine 3,5-mm-Klinken-Buchse sowie eine USB-C zum Ladeport des Geräts hinzu. Die 8-Megapixel-Frontkamera sowie die 13-Megapixel-Rückkamera können derzeit noch nicht genutzt werden, da der Treibersupport dafür fehlt.

  • Das Librem 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Das Librem 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die Rückseite des Librem 5 ist aus Kunststoff gefertigt und leicht abnehmbar. Der Akku mit einer Nennladung von 4.500 mAh ist wechselbar. Unterstützt wird Laden per USB Power Delivery bis 24 Watt, das mitgelieferte Ladegerät liefert maximal 18 Watt. Als Besonderheit verfügt das Librem 5 außerdem über Hardwareschalter an der linken Gehäuseseite für Mobilfunk, WLAN/Bluetooth sowie Mikrofon und Kamera, die anders als beim Pinephone leicht zugänglich und nutzbar sind. Sowohl mit der Hardware als auch der Software haben wir jedoch immer wieder unsere Probleme.

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liquidsky 21. Feb 2021

Ich würde das Pinephone ja gerne verwenden als tägliches Gerät, es ist aber wirklich...

Bigfoo29 19. Feb 2021

Ich hatte mich bisher rausgehalten... aber ja, ich kenne auch jemanden, der ~4500 RMB...

vasjugan 15. Feb 2021

Was KDE Mobile betrifft, kann ich dem nicht zustimmen. Ich habe Plasma mobile jetzt...

Schnarchnase 14. Feb 2021

Sag doch einfach mal nichts, wenn du die Aussage auf die du reagierst komplett ignorierst.

linmobnet 11. Feb 2021

Bitte einmal den Wikipedia-Artikel zu Gemeinnützige GmbH durchlesen, danke.



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