Librem 14: Purism-Laptops bekommen 6 Kerne und 14-Zoll-Display

Die Laptops der Linux-Spezialisten von Purism werden minimal kleiner und bekommen trotzdem ein größeres Display. Die CPU wird stärker.

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Der Librem 14 von Purism soll Ende des Jahres verfügbar sein.
Der Librem 14 von Purism soll Ende des Jahres verfügbar sein. (Bild: Purism/CC-BY-SA 4.0)

Erste Prototypen für Librem-13-Laptops haben die Linux-Hardware-Spezialisten von Purism bereits vor mehr als vier Jahren verteilt. Die Laptop-Serie bekommt nach vier Generationen mit dem nun angekündigten Librem 14 erstmals eine größere Überarbeitung des Herstellers, die vor allem Hardware-Upgrades bietet.

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Die wohl größte Neuerung, die sich auch im gewählten Namen widerspiegelt, ist das 14 Zoll große Display, welches das bisher genutzte 13,3-Zoll-Panel ersetzt. Die Laptops selbst werden jedoch nicht größer, sondern sogar minimal kleiner. Purism folgt damit dem Hardware-Trend großer Hersteller mit einem sehr kleinen Bezel, um mehr Platz für das eigentliche Display zu schaffen.

Technische Grundlage bildet Intels Core i7-10710U CPU aus der Comet-Lake-Generation mit 6 Kernen und 12 Threads. Bisher gab es maximal 4 Kerne in den verbauten Intel-CPUs. Dem Prozessor zur Seite stehen bis zu 32 GByte, so dass sich der Laptop auch gut für rechenintensive Arbeiten eignen sollte. Für Festspeicher stehen zwei M.2-Slots für Sata- oder NVMe-SSDs bereit.

Wegen vielfach geäußerter Wünsche bleibt die RJ45-Buchse für Gigabit-Ethernet erhalten. Die Hardware-Tasten zum Abschalten von Kamera, Mikrofon, WLAN und Bluetooth befinden sich nun nicht mehr an der Seite, sondern über der Tastatur, und das Gerät kann zusätzlich zum Hohlstecker per USB-C Power Delivery geladen werden. Über USB-C ist eine Displayausgabe für 4K bei 60 Hz möglich, ebenso wie über den vorhandenen HDMI-Anschluss.

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Wie gehabt setzen auch die Librem-14-Laptops auf eine eigenen Coreboot-Software mit einer neutralisierten Intel ME. Mit Pureboot und dem Librem Key sollen sich außerdem Veränderungen an der Firmware feststellen lassen. Das Gerät ist derzeit mit einem Rabatt für rund 1.200 US-Dollar erhältlich und soll später ab 1.500 US-Dollar kosten. Die Laptops sollen ab dem vierten Quartal 2020 verteilt werden.

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firefligher 06. Jul 2020

Also bei Lenovo und Linux hatte ich immer das Problem, dass der Desktop das Fractional...

janoP 05. Jul 2020

Wenn etwas gut skaliert, wird es halt pro Einzelstück billiger. Das ist bei Hardware so...

Wodan 03. Jul 2020

Hat jemand ein solches Gerät? Was sind so eure Erfahrungen damit?



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