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Librebike: Aktivisten wollen Obikes befreien

Der Leihfahrrad-Anbieter Obike reagiert nach Angaben mehrerer Städte nicht mehr auf Anfragen und die Muttergesellschaft in Asien hat Insolvenz anmelden müssen: Nun rufen Netzaktivisten dazu auf, die Obikes zu hacken und zu Librebikes zu machen. Erlaubt ist das nicht.
/ Andreas Donath
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Obike (Bild: Obike)
Obike Bild: Obike

Netzaktivisten haben Anleitungen veröffentlicht, wie die Leihfahrräder des in Schwierigkeiten geratenen Anbieters Obike geknackt und dann ohne Gebühr genutzt werden können.

Obike ist ein Fahrradverleiher, der unter anderem in Deutschland und Österreich Tausende von Billigrädern auf den Bürgersteigen abgestellt hat, doch Vandalismus setzt den Obikes schwer zu. Fahrradleichen werden jedoch trotz Aufforderung mehrerer deutscher Städte nicht entfernt, wie Heise berichtet(öffnet im neuen Fenster).

Obike(öffnet im neuen Fenster) hat in Singapur Insolvenz angemeldet(öffnet im neuen Fenster) und die Sorge wächst, dass sich niemand mehr um die Räder kümmert. Weil die Obikes weder herrenlos noch städtisches Eigentum sind, können sie nicht einfach entsorgt werden. Das stört Aktivisten, die eine radikale Lösung propagieren: Sympathisanten sollen die Schlösser und Tracker von den Rädern entfernen und diese weiterhin auf den Straßen für die allgemeine Benutzung herumstehen lassen. Das wäre nicht nur illegal, sondern würde auch das Vermüllungsproblem nicht beheben.

Auf einer Website wird demonstriert, wie die Schlösser mit Bohrer, Schraubendreher und einem Essstäbchen als Blockierer in fünf Schritten aufgebrochen werden können. Sogar Vorlagen für Aufkleber, die auf geknackte Räder geklebt werden sollen, werden zur Verfügung gestellt. Sie tragen den Schriftzug Librebikes.


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