Abo
  • Services:
Anzeige
Libratbag könnte die Nutzung von Gaming-Mäusen unter Linux vereinfachen.
Libratbag könnte die Nutzung von Gaming-Mäusen unter Linux vereinfachen. (Bild: Sinchen Lin/Flickr.com/CC-BY-2.0)

Libratbag: Linux bekommt einheitliche Bibliothek für Gaming-Mäuse

Libratbag könnte die Nutzung von Gaming-Mäusen unter Linux vereinfachen.
Libratbag könnte die Nutzung von Gaming-Mäusen unter Linux vereinfachen. (Bild: Sinchen Lin/Flickr.com/CC-BY-2.0)

Um Details wie Auflösung, Zusatztasten, Aktionen oder auch Profile von Gaming-Mäusen besser zu unterstützen, erstellen Linux-Hacker nun eine einheitliche Bibliothek dafür. Noch steht das Projekt aber erst am Anfang.

Gemeinsam mit Benjamin Tissoires hat der X.org-Entwickler Peter Hutterer die Arbeiten an der Bibliothek Libratbag begonnen. Sie soll die Handhabung verschiedener Einzelheiten von Gaming-Mäusen unter Linux vereinheitlichen. Die Konfiguration der Geräte könnte damit für Nutzer etwa durch die GUI ihrer Desktopumgebung wesentlich vereinfacht werden. Das von Hutterer initiierte Projekt Libinput verfolgt ein ähnliches Ziel für Wayland, Mir und den X-Server.

Anzeige

Libratbag ist allerdings für deutlich komplexere Hardware gedacht als etwa eine Maus mit drei Tasten und Scrollrad. Wie Libinput stellt Libratbag eine generische Schnittstelle bereit, die den Zugriff auf die Auflösung oder die meist zahlreichen Knöpfe über eine Abstraktionsschicht ermöglicht. Damit könnten den Tasten leicht Aktionen zugeordnet werden. Ebenso soll es möglich sein, verschiedene Profile der Geräte zu nutzen.

Zusätzlich zu dieser einheitlichen API gibt es gerätespezifische Treiber, die die Hardware dann tatsächlich ansprechen. Der bisherige Ansatz einzelner Projekte für verschiedene Mäuse soll damit überwunden werden. Zudem planen die Entwickler, bereits vorhandenen Code als Backend für Libratbag wiederzuverwenden.

Hardwaretreiber machen Schwierigkeiten

Noch stehe dem Projekt aber einiges an Arbeit bevor, da sich der Code zurzeit in einem sehr frühen Stadium befinde, so Hutterer. Insbesondere die Hardwareunterstützung bereite noch Probleme. Ebenso ist die Auswahl der verwendbaren Geräte noch stark beschränkt. Zurzeit können nur einige wenige Mäuse von Logitech sowie die Etekcity Scroll Alpha und die Roccat Kone XTD genutzt werden.

Diese kleine Auswahl ist neben der frühen Projektphase aber auch auf die fehlende Linux-Unterstützung der Hersteller zurückzuführen. So werden etwa proprietäre Protokolle für die Kommunikation eingesetzt und nur wenige arbeiten aktiv an Linux-Treibern. Sollten die von Valve forcierten Steam Machines, auf denen Linux läuft, dauerhaft erfolgreich sein, könnte sich das jedoch langfristig ändern.


eye home zur Startseite
Mr Miyagi 16. Sep 2015

... ich freu mich =)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, Aachen
  2. über JobLeads GmbH, Zürich
  3. E. M. Group Holding AG, Wertingen
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. John Wick, Pulp Fiction, Leon der Profi, Good Will Hunting)
  2. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Banana Pi M2 Berry: Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert
Banana Pi M2 Berry
Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert
  1. Die Woche im Video Mäßige IT-Gehälter und lausige Wahlsoftware
  2. Orange Pi 2G IoT ausprobiert Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone

Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

Mini-Smartphone Jelly im Test: Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
Mini-Smartphone Jelly im Test
Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
  1. Leia RED verrät Details zum Holo-Display seines Smartphones
  2. Smartphones Absatz in Deutschland stagniert, Umsatz steigt leicht
  3. Wavy Klarna-App bietet kostenlose Überweisungen zwischen Freunden

  1. Re: Meine Vision sieht anders aus...

    thinksimple | 19:07

  2. Letzten Sa. bei MM für EUR 90 ein bq Aquaris X5...

    MarioWario | 19:05

  3. Re: 2 GB Arbeitsspeicher = von vorgestern

    SchmuseTigger | 19:03

  4. Re: Matrix

    devzero | 19:01

  5. Re: Gibt es Solaris / Sparc Malware?

    SchmuseTigger | 19:00


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel