Abo
  • IT-Karriere:

Libinput: Standard-Eingabebibliothek für Linux "ist fertig"

Dank Libinput lassen sich sämtliche Eingabeereignisse auf Linux-Systemen zentral verarbeiten, was Wayland, Mir und der X-Server nutzen können. Die ursprünglich geplanten Funktionen dafür seien nun alle umgesetzt, erklärt der Hauptentwickler.

Artikel veröffentlicht am ,
Libinput vereinheitlicht die Verarbeitung von Eingaben unter Linux.
Libinput vereinheitlicht die Verarbeitung von Eingaben unter Linux. (Bild: JohnJMatlock / Flickr.com/CC-BY 2.0)

Damit die verschiedenen Wayland-Compositors von Gnome, KDE, Enlightenment oder die Referenzimplementierung Weston die Eingabe vereinheitlichen konnten, ist vor etwa zweieinhalb Jahren die Bibliothek Libinput entstanden. Der Hauptentwickler Peter Hutterer schreibt in seinem Blog, dass mittlerweile alle ursprünglich geplanten Funktionen umgesetzt seien und bezeichnet die Bibliothek deshalb als "fertig".

Stellenmarkt
  1. AOK Niedersachsen', Hannover
  2. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe

Das ist allerdings nur im übertragenen Sinne gemeint, da die Arbeiten daran natürlich nicht eingestellt, sondern künftig weitergeführt werden, so Hutterer. Mit der Veröffentlichung der Version 1.4 von Libinput vor wenigen Tagen, seien jedoch die letzten verbliebenen Arbeiten fertig gestellt worden, welche sich das Team zu Beginn der Entwicklung als Ziel gefasst habe.

Zusätzlich zu dem Umgang mit Tastatur und Maus verarbeitet Libinput auch unterschiedliche Eigenschaften von Touchpads und erkennt etwa Daumen und Handflächen, unterschiedliche Mehr-Finger-Gesten, und unterstützt das automatische Abschalten des Geräts beim Schreiben auf der Tastatur. Zuletzt beschäftigte sich das Team um Hutterer vor allem mit der Unterstützung für Grafiktablets.

Beim Erstellen von Libinput seien zudem einige notwendige Verbesserungen am Linux-Kernel sowie der Geräteverwaltung Udev entstanden, so Hutterer. Der Entwickler bezeichnet die Bibliothek darüber hinaus als Erfolg, da diese nicht nur wie zunächst vorgesehen von den Wayland-Compositors genutzt wird, sondern inzwischen auch von Canonicals Eigenentwicklung Mir, sowie in Verbindung mit dem X-Server. Zurzeit umfasse Libinput etwa 60.000 Zeilen Quellcode.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. (PC-Spiele bis zu 85% reduziert)
  3. 3,99€

teleborian 20. Jul 2016

Auch Infrarot Signale?

Moe479 20. Jul 2016

brauche ich am desktop-pc nicht, maus und tastatur reicht mir völlig ... ;-) und warum...

Seitan-Sushi-Fan 20. Jul 2016

Gibt's doch jetzt schon. Heißt setkeycodes.

Seitan-Sushi-Fan 20. Jul 2016

Sinn ist, das es mit Wayland funktioniert. Ob dein Problem irgendwas mit X11-Inputs zu...

Wallbreaker 20. Jul 2016

Es ist genau umgekehrt. Besonders die Architektur hinter dem X-Server, erzeugt sehr viel...


Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem e.Go Life

Der e.Go Life ist ein elektrisch angetriebener Kleinwagen des neuen Aachener Automobilherstellers e.Go Mobile. Wir haben eine Probefahrt gemacht.

Probefahrt mit dem e.Go Life Video aufrufen
Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus
  2. Ingolstadt Audi vernetzt Autos mit Ampeln
  3. Wasserkühlung erforderlich Leistungshunger von Auto-Rechnern soll stark steigen

Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  2. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt
  3. Bethesda TES Blades startet in den Early Access

Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
Katamaran Energy Observer
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
  2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
  3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

    •  /