Liberty Networks Germany: Unitymedia-Mutter hat Ausbau in Deutschland wieder begonnen

Kurz nach der Ankündigung beginnt der frühere Besitzer von Unitymedia bereits wieder Netze zu bauen. Doch der erste Ort ist noch geheim.

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Der Netzausbau bei Unitymedia im Juli 2019
Der Netzausbau bei Unitymedia im Juli 2019 (Bild: Unitymedia)

Der weltgrößte Kabelnetzkonzern Liberty Global baut bereits wieder Netze in Deutschland. Wie das neue Unternehmen am 2. November 2021 bekanntgab, ist ein "erstes Ausbauprojekt im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland bereits in Planung". Dort könnten demnächst rund 7.000 Haushalte Zugang zu FTTH (Fiber To The Home) erhalten.

Genauere Angaben zu dem Ort in Brandenburg wurden nicht gemacht. Liberty Networks Germany sei bereits ab Mitte Oktober als neuer Infrastrukturanbieter gestartet. Robert Dunn, Managing Director, Connectivity Investments bei Liberty Global sagte, man spreche "Kommunen in nicht gigabit-versorgten Regionen an." Deutschland liege bei der Glasfaserabdeckung im internationalen Vergleich regelmäßig auf den hintersten Plätzen. Angaben zum Investitionsvolumen des neuen 50:50-Joint-Venture-Unternehmens wurden nicht gemacht.

Liberty Networks kann Netze bauen und kaufen

Der Investmentbereich Liberty Global Ventures gründete mit der französischen Infravia Capital Partners bereits im September 2021 das Gemeinschaftsunternehmen Liberty Networks Germany. Liberty Global war bis zum Verkauf an Vodafone der Besitzer des Kabelnetzbetreibers Unitymedia in Deutschland.

Liberty Global hat seine Hauptsitze in London, Amsterdam und Denver. Im Mai 2018 hatte Vodafone mit Liberty Global vereinbart, dessen Kabelnetze in Deutschland, der Tschechischen Republik, Ungarn und Rumänien für einen Preis von 18,4 Milliarden Euro zu übernehmen. Unitymedia war bei der Übernahme durch Vodafone finanziell in kritischer Verfassung, hatte Golem.de aus unternehmensnahen Kreisen erfahren.

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