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Liberty Global: Vodafone verhandelt Fusion mit Unitymedia-Konzern

Vodafone und der weltgrößte TV-Kabelnetzbetreiber Liberty Global überlegen einen Zusammenschluss. Die Fusion würde Kabel Deutschland und Unitymedia in Deutschland vereinen, könnte aber auf Widerstand stoßen.

Artikel veröffentlicht am ,
Technik bei Unitymedia KabelBW
Technik bei Unitymedia KabelBW (Bild: Unitymedia KabelBW)

Vodafone und der TV-Kabelnetzbetreiber Liberty Global diskutieren eine Fusion der beiden Konzerne. Das hat die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen erfahren. Die Verhandlungen befinden sich noch in einem sehr frühen Stadium.

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Offene Fragen sind die Besetzung des Managements und die Rolle des Aufsichtsratschefs des Kabelkonzerns John Malone in einer gemeinsamen Firma.

Liberty kaufte im Jahr 2011 in Deutschland Kabel Baden-Württemberg für knapp 3,2 Milliarden Euro, zwei Jahre zuvor hatte der Konzern für 3,5 Milliarden Euro den Kabelkonzern Unitymedia übernommen. Im Frühjahr 2015 wurde Unitymedia KabelBW im gesamten Verbreitungsgebiet in Unitymedia umbenannt.

Eine weitere diskutierte Option für Vodafone und Liberty ist die Zusammenlegung des Europageschäfts der beiden Konzerne. Eine Fusion wäre eine der größten Zusammenschlüsse in der Industriegeschichte: Liberty Global ist rund 89 Milliarden US-Dollar wert, Vodafone 141 Milliarden US-Dollar.

Zum Vodafone-Konzern gehört hierzulande auch Kabel Deutschland. Ein Zusammenschluss mit dem Eigner von zwei weiteren großen Kabelbetreibern Unitymedia dürfte Probleme mit den Wettbewerbsbehörden und der Deutschen Telekom hervorbringen.

Die Telekommunikationskonzerne haben Probleme, die Gewinne zu steigern. Als Ausweg daraus erscheinen Fusionen, die durch die niedrigen Zinsen relativ günstig zu finanzieren sind.

Was zu Liberty Global gehört

Liberty Global ist der größte Kabelnetzbetreiber der Welt. Vodafones Konzernchef Vittorio Colao wollte ursprünglich Liberty kaufen, ist aber gegenwärtig mehr am Europageschäft von Liberty interessiert. Malone hatte eine Fusion mit Vodafone in Europa bereits als "sehr passend" bezeichnet und die Vorteile in Märkten wie Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden betont.

Liberty Broadband besitzt 25 Prozent von Charter Communications, das den Kauf von Time Warner Cable für 55 Milliarden US-Dollar vereinbart hat.

Liberty Global kaufte im vergangenen Jahr Ziggo in den Niederlanden und Virgin Media in Großbritannien für 16 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013. Ziggo ist der größte TV-Kabelnetzbetreiber der Niederlande, er wurde bei der Übernahme mit rund 10 Milliarden Euro bewertet. Liberty Global besaß seit März 2013 bereits 28,5 Prozent an Ziggo.

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Anonymer Nutzer 10. Jun 2015

Jeder sollte aber auch in der Lage sein von den Fehlern anderer zu lernen. Wenn Dir...

ploedman 05. Jun 2015

nicoledos 05. Jun 2015

Vom Wettbewerb sehe ich da gar kein Problem. Da besteht sowieso keiner. Lokal gibt es...

mcnesium 05. Jun 2015

Da kommen mir echt die Tränen. Nicht nur, dass die sich seit 20 Jahren durch die...

theWhip 05. Jun 2015

Weniger Konzerne, weniger Wettkampf, weniger Qualität, weniger Ausbau.... als Kunde...


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