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Liberty Global: US-Konzern verursachte Netzausfall bei Telekom und Vodafone

Liberty Global stellt für Unitymedia und UPC Austria weiter Netzwerkdienste bereit, obwohl Vodafone beziehungsweise die Telekom jetzt die Besitzer sind.

Eine Exklusivmeldung von veröffentlicht am
Testserver bei Liberty Global im Jahr 2018
Testserver bei Liberty Global im Jahr 2018 (Bild: Liberty Global)

Ein Netzausfall am Wochenanfang bei Vodafone in Deutschland und bei der Telekom in Österreich wurde durch einen Fehler des US-Konzerns Liberty Global verursacht. Der Sprecher des US-Kabelnetzbetreibers, Matt Beake, sagte Golem.de auf Anfrage: "Dies liegt daran, dass im Rahmen dieser Transaktionen vereinbart wurde, bestimmte Dienste, einschließlich Netzwerkdienste, für einen Übergangszeitraum von bis zu vier Jahren weiterhin bereitzustellen." Dies war bislang nicht bekannt.

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"Einige unserer operativen Unternehmen und Partner hatten am Montagabend ein zeitweise auftretendes Breitbandproblem, das mehrmals zu kurzen Verbindungsabbrüchen führte, bevor der Zugang wiederhergestellt wurde. Wir haben eine Konfiguration eingeführt, die verhindert, dass das Problem erneut auftritt, und überprüfen sie derzeit, um diese Lösung zu validieren. In bestimmten Märkten können bei Kunden Resteffekte auftreten, wir arbeiten jedoch daran, diese so schnell wie möglich zu beheben", erklärte Beake.

Der Mobilfunkbetreiber T-Mobile Austria hat im Dezember 2017 den Kabelnetzbetreiber UPC Austria für 1,9 Milliarden Euro von Liberty Global gekauft. Vodafone hat im Juli 2019 die kartellrechtliche Genehmigung der EU für den 22-Milliarden-Dollar-Kauf (18,4 Milliarden Euro) der Kabelnetze von Liberty Global in Deutschland und Mitteleuropa erhalten.

Vodafone: Ausfall betraf 500.000 Kunden

Im Kabelnetz von Vodafone gab es laut Angaben des Unternehmens von 19 Uhr am 20. April bis zum 21. April um circa 12 Uhr einen Ausfall. Auf Twitter erklärte das Unternehmen, es sei "eine großflächige Störung im europäischen Kabelnetz, auch wir bei Vodafone sind betroffen." Sie zeigte sich in einem Teil des Vodafone-Kabelnetzes in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen - im ehemaligen Unitymedia-Netz.

Laut Vodafone-Sprecher Volker Petendorf war die Störung im Kabelnetz serverbedingt. "Während dieser Zeit zeigte das Internet für Betroffene immer mal wieder kurzzeitige Ausfälle. Betroffen davon waren zwischenzeitlich bis zu 500.000 Kunden. Ursächlich für die Ausfälle war ein Serverproblem im Backbone-Netz." Dieses Problem wurde demzufolge durch Einspielung eines Softwareupdates zusammen mit Konfigurationsanpassungen behoben. In der Schweiz waren UPC und in Großbritannien Virgin Media betroffen, beides Kabelnetzbetreiber von Liberty Global.

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Dragon0001 30. Apr 2020

Das Backbone-Problem bestand einige Stunden, keine 3 Tage.

Dragon0001 30. Apr 2020

Jetzt fehlt nur noch eine Begründung, wie eine staatlichen Infrastruktur vor technischen...

Bogggler 30. Apr 2020

Natürlich sind weitere Informationen und das Einholen von offiziellen Bestätigungen ein...

M.P. 30. Apr 2020

Da würde ich einen Neustart des Mouse-Pad empfehlen ...

rv112 29. Apr 2020

Vodafone peert schon jetzt besser und sitzt an den großen IXP, besser als LGI mit ihrem...


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