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Liberty-Global-Deal: Vodafone feuert seinen Europachef Philipp Humm

Vodafone trennt sich von seinem Europachef, einem früheren Telekom-Manager. Das werten einige als ein Anzeichen für eine Einigung beim Zusammengehen mit Liberty Global in Europa.

Artikel veröffentlicht am ,
Philipp Humm im Jahr 2012
Philipp Humm im Jahr 2012 (Bild: Sean Gardner/Reuters)

Vodafone trennt sich von seinem Europachef. Das gab das Unternehmen bekannt. Philipp Humm, CEO der Vodafone Group für die Region Europa und Vorsitzender des Aufsichtsrats von Vodafone Deutschland, werde das Unternehmen verlassen. Die Landeschefs in Europa berichten künftig direkt an die Konzernführung.

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Humm wechselte im Jahr 2012 von T-Mobile USA zu Vodafone. Vodafone-Konzernchef Vittorio Colao sagte, die Änderungen führten zu einer "Vereinfachung und Straffung der Verwaltung unserer größten europäischen Märkte und beschleunigen unsere strategischen Pläne in diesen Ländern". Vodafone und der TV-Kabelnetzbetreiber Liberty Global diskutieren eine Fusion oder einen Tausch der europäischen Netze der beiden Konzerne.

Fortschritte in den Gesprächen mit Liberty Global

Laut Financial Times interpretierten einige Börsenhändler die Personalie als Hinweis auf Fortschritte in den Gesprächen mit Liberty Global. Zuletzt hatte sich Vodafone vor einem Monat dazu geäußert. Ein Insider sagte der Zeitung jedoch, dass es keinen Zusammenhang gebe.

Vodafone erklärte im Juni, der britische Konzern befinde sich in "frühen Phasen der Gespräche mit Liberty Global bezüglich eines möglichen Austausches ausgewählter Vermögenswerte der beiden Unternehmen". Am 24. Juli 2015 wird Vodafone seinen Geschäftsbericht vorlegen. Dann werden Neuigkeiten zu den Gesprächen erwartet.

Liberty kaufte im Jahr 2011 in Deutschland Kabel Baden-Württemberg für knapp 3,2 Milliarden Euro, zwei Jahre zuvor hatte der Konzern für 3,5 Milliarden Euro den Kabelkonzern Unitymedia übernommen. Im Frühjahr 2015 wurde Unitymedia KabelBW im gesamten Verbreitungsgebiet in Unitymedia umbenannt.

Liberty Broadband besitzt 25 Prozent von Charter Communications, das den Kauf von Time Warner Cable für 55 Milliarden US-Dollar vereinbart hat. Liberty Global kaufte im vergangenen Jahr Ziggo in den Niederlanden und Virgin Media in Großbritannien für 16 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013. Ziggo ist der größte TV-Kabelnetzbetreiber der Niederlande, er wurde bei der Übernahme mit rund 10 Milliarden Euro bewertet. Liberty Global besaß seit März 2013 bereits 28,5 Prozent an Ziggo.

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backdoor.trojan 22. Jul 2015

So sieht's aus! Naja kommt halt drauf an wie weit weg das wäre, ein Teil meiner Familie...


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