Abo
  • Services:
Anzeige
Protonenkollision im CMS: Konsistent - mit einer Unsicherheit
Protonenkollision im CMS: Konsistent - mit einer Unsicherheit (Bild: CMS/Cern)

LHC: Higgs kommt näher

Protonenkollision im CMS: Konsistent - mit einer Unsicherheit
Protonenkollision im CMS: Konsistent - mit einer Unsicherheit (Bild: CMS/Cern)

Die beiden LHC-Experimente haben ihre Ergebnisse zu dem neu entdeckten Elementarteilchen veröffentlicht. Das Atlas-Team hat den Wert für die statistische Sicherheit noch einmal deutlich erhöht. Das Cern spricht von einer Chance von 1 zu 500 Millionen, dass die Ergebnisse nicht auf Higgs hinweisen.

Anfang Juli waren die Forscher des europäischen Kernforschungszentrums noch vorsichtig: Sie hätten ein neues Elementarteilchen entdeckt, erklärten die Teams der Experimente A Toroidal LHC Apparatus (Atlas) und Compact Muon Solenoid (CMS) . Doch ob es sich dabei um das gesuchte Higgs-Boson handelte, darauf wollten sie sich nicht festlegen. Einen Monat später sind sich die Wissenschaftler ziemlich sicher: Sie haben das Higgs-Boson entdeckt.

Anzeige

Aufsätze zum Peer Review freigegeben

Knapp einen Monat nach der spektakulären Bekanntgabe in Genf haben die beiden Teams ihre Aufsätze zur Beurteilung durch Fachkollegen, dem sogenannten Peer Review, auf dem Dokumentenserver Arxiv bereitgestellt. Darin stellen sie die Ergebnisse ihrer Messungen am Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) vor.

In Genf hatten beide Teams erklärt, ihre Resultate zeigten eine statistische Sicherheit von 5 Sigma - bei diesem Wert sprechen Forscher von einer neuen Entdeckung. Während das CMS-Team bei diesem Wert bleibt, haben die Atlas-Forscher den ihren nach oben korrigiert: Sie gehen jetzt von einer Signifikanz von 5,9 Sigma aus.

Zurückhaltung

Beide Forschergruppen sind aber nach wie vor zurückhaltend, ob es sich bei dem Teilchen tatsächlich um das Higgs-Boson handelt. Die in dem Aufsatz vorgestellten Daten seien mit den Erwartungen, wie das Higgs-Teilchen laut dem Standard-Modell aussehen müsste, mit einer gewissen Unsicherheit "konsistent", heißt es etwa in dem Aufsatz des CMS. Laut Atlas müssten mehr Daten gesammelt werden, "um seine Natur im Detail zu beurteilen."

  • Bei einer Protonenkollision im Atlas-Experiment entstehen zwei Elektronenpaare (rot und blau). So kann ein Higgs-Zerfall aussehen. (Bild: Atlas)
  • Protonenkollision bei CMS: Es entsteht ein Z-Boson, das in Elektronen (grün) und Muonen (rot) zerfällt. Auch das ist mit dem Higgs-Boson des Standard-Modells kompatibel. (Bild: Atlas)
Bei einer Protonenkollision im Atlas-Experiment entstehen zwei Elektronenpaare (rot und blau). So kann ein Higgs-Zerfall aussehen. (Bild: Atlas)

Grund für die Unsicherheit ist die Tatsache, dass keiner der Forscher das Higgs-Boson "gesehen" hat: Das Elementarteilchen zerfällt in Bruchteilen von Sekunden in andere Teilchen, die gemessen werden können. Diese können aber beim Zerfall eines anderen Teilchens entstanden sein, etwa einem, das dem Higgs ähnelt. Das Cern kommentiert allerdings, der Atlas-Wert von 5,9 entspreche einer Chance von 1 zu 500 Millionen, dass in dem Experiment ein solches Signal ohne ein Higgs-Teilchen aufgezeichnet worden wäre.


eye home zur Startseite
wasdeeh 04. Aug 2012

Die Naturwissenschaft, um genau zu sein. :)

dakota2108 03. Aug 2012

Tja das ist eben eine subjektive Meinung von Einstein. Falls er richtig oder falsch...

Raumzeitkrümmer 03. Aug 2012

Die reden über klassische "Unfalls-Bilder" ;-)

wr4th 02. Aug 2012

Natürlich kann es auch ein ganz anderes Teilchen sein. Allerdings stimmen alle bisher...

c3rl 02. Aug 2012

Mh... Is der gut? Deine Mudder gibt dem Higgs-Boson seine Masse.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. blueAlpha GmbH, Zweibrücken (Home-Office)
  2. Bosch Service Solutions Leipzig GmbH, Leipzig
  3. Tecan Software Competence Center GmbH, Mainz-Kastel
  4. Wacker Chemie AG, Burghausen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 59,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Alexa und Co.

    Wirtschaftsverband sieht Megatrend zu smarten Lautsprechern

  2. Apple TV

    Deutsche TV-App startet mit nur vier Anbietern

  3. King's Field 1 (1994)

    Die Saat für Dark Souls

  4. Anheuser Busch

    US-Brauerei bestellt 40 Tesla-Trucks vor

  5. Apple

    Jony Ive übernimmt wieder Apples Produktdesign

  6. Elon Musk

    Tesla will eigene KI-Chips bauen

  7. Die Woche im Video

    Lauscher auf!

  8. Entlassungen

    Kaufland beendet Online-Lieferservice für Lebensmittel

  9. DigiNetz-Gesetz

    Unitymedia überbaut keine Glasfaser in Fördergebieten

  10. Telekom

    Mobilfunk an neuer ICE-Strecke München-Berlin ausgebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Samsung Gear Sport im Test: Die schlaue Sportuhr
Samsung Gear Sport im Test
Die schlaue Sportuhr
  1. Wearable Fitbit macht die Ionic etwas smarter
  2. Verbraucherschutz Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um
  3. Fitbit Ionic im Test Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr

Skyrim VR im Test: Reisekrank durchs Rollenspiel
Skyrim VR im Test
Reisekrank durchs Rollenspiel
  1. Bethesda Survivalmodus für Skyrim veröffentlicht

Minecraft Education Edition: Wenn Schüler richtig ranklotzen
Minecraft Education Edition
Wenn Schüler richtig ranklotzen

  1. Re: Warum IoT pöse ist (Kritische Masse)

    Schläfer | 05:08

  2. Re: Netzabdeckung ist ein schlechter Witz

    Umaru | 03:51

  3. Re: nvidias letzte große teure gpu

    ustas04 | 02:52

  4. Kingdom Come Deliverance feine Sache

    balanceistische | 02:07

  5. Re: Vorbereitung für Völkermord

    Patman | 01:32


  1. 10:59

  2. 09:41

  3. 08:00

  4. 15:44

  5. 14:05

  6. 13:09

  7. 09:03

  8. 19:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel