• IT-Karriere:
  • Services:

LHC: Cern-Forscher entdecken neue Materie-Asymmetrie

Forscher haben ein weiteres Elementarteilchen entdeckt, das sich beim Zerfall anders verhält als sein Antiteilchen. B-Mesonen mit Strangeness sind erst das vierte Teilchen, bei dem ein solches Verhalten nachgewiesen wurde.

Artikel veröffentlicht am ,
Simuliertes Ereignis im LHCb: Abweichung nicht groß genug
Simuliertes Ereignis im LHCb: Abweichung nicht groß genug (Bild: Cern)

Eigentlich hätte nach dem Urknall Materie und Antimaterie in gleicher Menge entstehen müssen. Doch wir leben in einem Universum aus Materie. Die Natur zieht offensichtlich Materie der Antimaterie vor. Cern-Forscher haben einen weiteren Hinweis auf diese Asymmetrie gefunden.

Stellenmarkt
  1. BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G., Berlin
  2. KION Group AG, Frankfurt am Main

Die Forscher des Experiments Large Hadron Collider beauty (LHCb) haben eine Asymmetrie beim Zerfall von einem weiteren Elementarteilchen festgestellt. B-Mesonen mit Strangeness verhalten sich beim Zerfall anders als ihr Antimaterie-Pendant.

Präferenz von Materie gegenüber Antimaterie

Sie hätten "eine Präferenz von Materie gegenüber Antimaterie beobachtet", erklären die Cern-Forscher. CP-Verletzung (C steht Charge, Ladung, oder Charge Conjugation. Ladungskonjugation, P für Parity, Parität) heißt die Verletzung der Annahme, dass sich Materie und Antimaterie gleich verhalten sollten.

Hinweise auf diese Asymmetrie hätten sie schon 2011 entdeckt, sagt die britische Physikerin Tara Shears der britischen Ausgabe des Technologiemagazin Wired. Bis dato hätten aber nicht genug Daten vorgelegen, um sicher zu sein. Durch die Auswertung weiterer Daten liege die statistische Signifikanz dieser Resultate bei 5 Sigma. Ein Ergebnis von 5 Sigma gilt als Entdeckung.

Viertes Elementarteilchen

Es sei die erste Beobachtung einer CP-Verletzung bei diesen B-Mesonen, schreiben die LHCb-Forscher in einem Aufsatz, der als Preprint auf dem Dokumentenserver Arxiv abrufbar ist. Die B-Mesonen mit Strangeness sind die vierten Elementarteilchen, bei denen ein solches Verhalten nachgewiesen worden ist.

Die Erforschung von CP-Verletzungen soll Aufschluss geben über das Rätsel, weshalb es nicht mehr Antimaterie im Universum gibt. Die Abweichung, die sie festgestellt hätten, sei jedoch nicht groß genug, um das zu erklären, sagt LHCb-Sprecher Pierluigi Campana.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Corsair Gaming Sabre Maus für 24,99€, Apacer AS340 120 GB SSD für 18,29€)
  2. (u. a. TESO: Greymor 49,49€, Warhammer 40.000 Mechanicus für 13,99€, Pillars of Eternity für...
  3. (u. a. MSI Optix G24C für 155,00€, Asus VP278H für 125,00€, LG 27UD59-W für 209,00€ und HP...
  4. (u. a. Ghost Recon Breakpoint für 24,00€, Anno 1800 Gold Edition für 42,75€, Assassin's Creed...

kwisatz79 26. Apr 2013

Gott sei Dank sind die Universitäten in Deutschland unabhängig und es gibt keinen...

Emulex 26. Apr 2013

Wenn du schon an Wahrscheinlichkeiten denkst, dann bedenke auch dass die...

IT.Gnom 25. Apr 2013

Wir reden nicht von Wochen, schon gar nicht von Milliarden Jahre sondern von 1s bzw. max...

elitezocker 25. Apr 2013

Die Musik ist völlig normal. Nichts ungewöhnliches. Sie ist nicht zu laut oder...


Folgen Sie uns
       


Macbook Pro 16 Zoll - Test

Das Macbook Pro 16 stellt sich in unserem Test als eine echte Verbesserung dar. Das liegt auch daran, dass Apple einen Schritt zurückgeht, das Butterfly-Keyboard fallenlässt und die physische Escape-Taste zurückbringt.

Macbook Pro 16 Zoll - Test Video aufrufen
Amazon, Netflix und Sky: Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming
Amazon, Netflix und Sky
Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming

In diesem Jahr wird sich der Video-Streaming-Markt in Deutschland stark verändern. Der Start von Disney+ setzt Netflix, Amazon und Sky gehörig unter Druck. Die ganz großen Umwälzungen geschehen vorerst aber woanders.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Peacock NBC Universal setzt gegen Netflix auf Gratis-Streaming
  2. Joyn Plus+ Probleme bei der Kündigung
  3. Android TV Magenta-TV-Stick mit USB-Anschluss vergünstigt erhältlich

Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

    •  /