Abo
  • Services:

LGs X-Smartphones: Dritte Kamera ist teurer als zweites Display

LG bringt die neuen X-Smartphones mit Verspätung auf den deutschen Markt. Das Konzept ist es, jeweils eine Besonderheit aus Oberklassemodellen in Mittelklassegeräte einzubauen. Der Käufer hat bei den Smartphones die Wahl zwischen einer dritten Kamera oder einem zweiten Display.

Artikel veröffentlicht am ,
X Cam und X Screen kommen im Frühsommer.
X Cam und X Screen kommen im Frühsommer. (Bild: LG)

Mit einigen Monaten Verspätung bringt LG die beiden Smartphones X Cam und X Screen erst im Frühsommer auf den deutschen Markt. Eigentlich war anlässlich der Vorstellung zum Mobile World Congress 2016 für beide Modelle eine Markteinführung im März 2016 genannt worden. Das X-Cam-Smartphone hat als Besonderheit ein drittes Kameraobjektiv, beim X Screen ist ein schmales Zweitdisplay das Ungewöhnliche.

  • X Screen (Bild: LG)
  • X Cam und X Screen (Bild: LG)
  • X Cam (Bild: LG)
X Screen (Bild: LG)
Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH, Stuttgart

Das X-Cam-Modell hat zwei Objektive auf der Gehäuserückseite: Neben einer 13-Megapixel-Kamera gibt es ein 5-Megapixel-Pendant. Das X-Cam-Smartphone soll damit qualitativ besonders hochwertige Fotos und Videos aufnehmen können.

Das X Screen übernimmt das schmale Zweitdisplay des V10, das die Möglichkeit bietet, ständig eingeschaltet zu sein. Nach dem Willen von LG soll das Zweitdisplay die Bedienung komfortabler machen. Im Test des V10 erwies sich das Zweitdisplay als keine wesentliche Verbesserung. Derzeit ist nicht bekannt, ob der Hersteller speziell für das X Cam noch Änderungen am Zweitdisplay vorgenommen hat.

Das Zweitdisplay im X Screen ist kleiner als im V10 und hat eine deutlich geringere Auflösung: Es ist nur 1,76 Zoll groß und die Auflösung liegt bei 520 x 80 Pixeln. Zum Vergleich: Das V10-Zweitdisplay ist 2,1 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.040 x 160 Pixeln. Das Hauptdisplay im X Screen ist 4,9 Zoll groß und liefert eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, das ist bei der Displaygröße kein überragender Wert.

X Cam mit Full-HD-Display

LGs X Cam hat ein größeres Display mit einer höheren Auflösung. Es gibt ein 5,2-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Zudem haben beide Smartphones auf der Rückseite eine 13- und vorne eine 8-Megapixel-Kamera. Zusätzlich dazu gibt es auf der Gehäuserückseite eine 5-Megapixel-Kamera und in Kombination mit dem 13-Megapixel-Objektiv sollen besonders gute Fotos entstehen.

Beide Modelle haben 2 GByte Arbeitsspeicher sowie 16 GByte Flash-Speicher. Der Hersteller macht weiterhin keine Angaben dazu, ob die Smartphones einen Steckplatz für Speicherkarten haben. Die Smartphones unterstützen LTE und erscheinen gleich mit Android 6.0 alias Marshmallow, der aktuellen Android-Version.

Markteinführung im Frühsommer

Im X Cam wird ein Octa-Core-Prozessor mit 1,2 GHz verwendet, das X Screen hat einen Quad-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,14 GHz. Weitere Details zu den Prozessoren sind weiterhin nicht bekannt. Im X Cam wird ein 2.520-mAh-Akku verwendet und im X Screen ist es ein 2.300-mAh-Modell.

LG will beide Smartphones Ende Mai oder Anfang Juni 2016 auf den Markt bringen. Das X Screen wird dann 250 Euro kosten und für das X-Cam-Modell werden 300 Euro fällig.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Seasdfgas 23. Mär 2016

bezweifel ich, smartphones mit hw tastatur haben sich einfach konsequent schlechter...


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. 5G Telekom hat ihr Mobilfunknetz mit Glasfaser versorgt
  2. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  3. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /