LG: Weitere Hinweise auf Aufgabe des bisherigen Modulsystems

Insidern zufolge soll LG beim kommenden G6 auf ein wasserdichtes Design setzen. Ein modularer Aufbau des kommenden Top-Smartphones wie beim G5 wird dadurch unwahrscheinlich. Das deckt sich mit früheren Vermutungen südkoreanischer Industrievertreter.

Artikel veröffentlicht am ,
Das modulare G5 von LG
Das modulare G5 von LG (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

LG soll sein kommendes Top-Smartphone mit einem wasserdichten Gehäuse ausstatten. Das meldet die südkoreanische Electronic Times, die entsprechende Informationen aus Industriekreisen bekommen haben will.

Stellenmarkt
  1. Trainee Projektleitung (m/w/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. Team Manager (m/w/d) Embedded Security
    Elektrobit Automotive GmbH, Radolfzell
Detailsuche

Das Smartphone als Nachfolger des G5 könnte G6 heißen. Es soll mit Hilfe von wasserdichtem Kleber um den Display-Rahmen sowie den USB-Anschluss, die Kopfhörer-Buchse und das Kameraschutzglas vor Wasser geschützt sein. Ein derartiger Aufbau legt nahe, dass das mutmaßliche G6 nicht wie das G5 modular aufgebaut sein wird - zumindest nicht mit Modulen, die in das Gehäuse gesteckt werden.

Gerüchte um Aufgabe des Modulsystems gibt es seit längerem

Bereits Ende Oktober 2016 äußerten südkoreanische Branchenvertreter die Vermutung, dass LG beim Nachfolger des G5 nicht mehr auf ein modulares System setzen werde. Ein LG-Sprecher hatte hingegen Anfang Oktober 2016 noch angekündigt, dass LG das Modulkonzept beibehalten wolle.

Eine offizielle Aussage zur modularen Zukunft bei LG gibt es nicht. Sollten sich die Berichte über das mit Klebstoff abgedichtete Gehäuse bewahrheiten, dürfte das gegen ein Modulsystem wie bisher sprechen. Dass LG ein Smartphone aufwendig mit Kleber abdichtet, um anschließend eine Öffnung für Modulkomponenten zu verbauen, erscheint unsinnig.

Schlechte Verkaufszahlen des G5 sprechen gegen überarbeitetes Modulsystem

Golem Karrierewelt
  1. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    14.11.2022, Virtuell
  2. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    26./27.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Möglicherweise könnte LG Steckmodule für den USB-Anschluss anbieten oder ein magnetisches System wie Lenovo beim Moto Z. Das würde allerdings ein komplettes Neudesign des Modulsystems erfordern.

Dagegen spricht, dass sich das G5 nach LGs eigener Aussage nicht so gut verkauft hat wie erhofft. Zudem ist das Modulsystem, anders als geplant, weitaus weniger umfangreich ausgefallen. Bisher gibt es nur die bei der Präsentation des Smartphones auf dem Mobile World Congress (MWC) 2016 gezeigten Module - einen Kameragriff und ein Audiomodul. Eine Entwicklerkonferenz hat offenbar nicht dazu beigetragen, weitere Module auf den Markt zu bringen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


hjp 10. Dez 2016

Also dass der Nachfolger des G5 G6 heißen *könnte*, überrascht mich jetzt wirklich. Auf...

chris101 07. Dez 2016

Bin mit meinem G5 hoechstzufrieden! Das Modulsystem ist mir schnuppe, aber den...

IncredibleAlk 07. Dez 2016

Bis hierhin fand ich den Beitrag gut und stimme dem auch zu, aber dass ALLES kopiert...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Reparatur von Elektroauto-Akkus
Wie eine Operation am offenen Herzen

Eine defekte Zelle ist noch lange kein Grund für einen Wechsel des Akkus. Doch wie gehen Hersteller mit defekten Batterien von Elektroautos um?
Ein Bericht von Dirk Kunde

Reparatur von Elektroauto-Akkus: Wie eine Operation am offenen Herzen
Artikel
  1. Datenschutz bei Whatsapp etc.: Was bei Messengerdiensten zu beachten ist
    Datenschutz bei Whatsapp etc.
    Was bei Messengerdiensten zu beachten ist

    Datenschutz für Sysadmins In einer zehnteiligen Serie behandelt Golem.de die wichtigsten Themen, die Sysadmins beim Datenschutz beachten müssen.
    Eine Anleitung von Friedhelm Greis

  2. SPAC: Quantencomputer-Entwickler D-Wave geht an die Börse
    SPAC
    Quantencomputer-Entwickler D-Wave geht an die Börse

    D-Wave verspricht die Revolution der Computertechnik mit Quantencomputern, aber die Computer lösen tatsächlich nur triviale Probleme.

  3. Wegen Twitter-Deal: Elon Musk verkauft Tesla-Aktien im Milliardenwert
    Wegen Twitter-Deal
    Elon Musk verkauft Tesla-Aktien im Milliardenwert

    Der Tesla-CEO bereitet sich auf den "hoffentlich unwahrscheinlichen" Fall vor, dass er Twitter tatsächlich kaufen muss.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Samsung SSD 2TB Heatsink (PS5) 219,99€ • Grafikkarten zu Tiefpreisen (Gigabyte RTX 3080 Ti 1.089€, Gigabyte RTX 3080 12GB 859€) • MSI-Sale: Gaming-Laptops/PCs bis -30% • Sharkoon PC-Gehäuse -53% • Philips Hue -46% • Der beste Gaming-PC für 2.000€ [Werbung]
    •  /