LG: Weitere Hinweise auf Aufgabe des bisherigen Modulsystems
LG soll sein kommendes Top-Smartphone mit einem wasserdichten Gehäuse ausstatten. Das meldet die südkoreanische Electronic Times(öffnet im neuen Fenster) , die entsprechende Informationen aus Industriekreisen bekommen haben will.

Das Smartphone als Nachfolger des G5 könnte G6 heißen. Es soll mit Hilfe von wasserdichtem Kleber um den Display-Rahmen sowie den USB-Anschluss, die Kopfhörer-Buchse und das Kameraschutzglas vor Wasser geschützt sein. Ein derartiger Aufbau legt nahe, dass das mutmaßliche G6 nicht wie das G5 modular aufgebaut sein wird – zumindest nicht mit Modulen, die in das Gehäuse gesteckt werden.
Gerüchte um Aufgabe des Modulsystems gibt es seit längerem
Bereits Ende Oktober 2016 äußerten südkoreanische Branchenvertreter die Vermutung, dass LG beim Nachfolger des G5 nicht mehr auf ein modulares System setzen werde. Ein LG-Sprecher hatte hingegen Anfang Oktober 2016 noch angekündigt , dass LG das Modulkonzept beibehalten wolle.
Eine offizielle Aussage zur modularen Zukunft bei LG gibt es nicht. Sollten sich die Berichte über das mit Klebstoff abgedichtete Gehäuse bewahrheiten, dürfte das gegen ein Modulsystem wie bisher sprechen. Dass LG ein Smartphone aufwendig mit Kleber abdichtet, um anschließend eine Öffnung für Modulkomponenten zu verbauen, erscheint unsinnig.
Schlechte Verkaufszahlen des G5 sprechen gegen überarbeitetes Modulsystem
Möglicherweise könnte LG Steckmodule für den USB-Anschluss anbieten oder ein magnetisches System wie Lenovo beim Moto Z . Das würde allerdings ein komplettes Neudesign des Modulsystems erfordern.
Dagegen spricht, dass sich das G5 nach LGs eigener Aussage nicht so gut verkauft hat wie erhofft. Zudem ist das Modulsystem, anders als geplant, weitaus weniger umfangreich ausgefallen. Bisher gibt es nur die bei der Präsentation des Smartphones auf dem Mobile World Congress (MWC) 2016 gezeigten Module – einen Kameragriff und ein Audiomodul. Eine Entwicklerkonferenz hat offenbar nicht dazu beigetragen, weitere Module auf den Markt zu bringen.
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